Fristlose Kündigung
Die fristlose Kündigung ist sowohl bei einem Arbeitsvertrag wie bei einem Mietvertrag eine besondere Situation, für die auch besondere Voraussetzungen vorliegen müssen. Wer als Vermieter eine außerordentliche Kündigung ausspricht und dies Angestellten oder Mietern über ein Kündigungsschreiben bekundet, braucht bestimmte Vorkommnisse, die ihm Sonderkündigungsrechte einräumen. Umgekehrt kann jeder Verbraucher eine fristlose Kündigung aussprechen, wenn er einen Vertrag kündigen will oder durch die außerordentliche Kündigung schneller eine Wohnung verlassen möchte. Für viele dieser Fälle stehen Muster bzw. Vordruck für eine recht gesicherte, fristlose Kündigung im Internet bereit, an denen man sich orientieren kann und mit denen als Vorlage die außerordentliche Kündigung auch auf eine rechtlich solide Basis gestellt wird.
Soll für einen Mietvertrag eine fristlose Kündigung ausgesprochen werden, sollte in erster Linie eine nicht vorhandene Nutzbarkeit des Mietobjekts vorliegen, damit die Gründe für fristlose Kündigung vom Mietvertrag auch von rechtlicher Seite aus anerkannt werden. Sonderkündigungsrechte können hierbei beispielsweise der starke Schimmelbefall der Wohnung oder eine fehlende Beheizbarkeit im Winter auslösen, dennoch sollte man die fristlose Kündigung nicht bereits aussprechen, wenn drei Tage am Stück die Heizung nicht funktioniert. Kann man seine außerordentliche Kündigung durch einen Vordruck im Netz schriftlich einreichen, muss trotz allem eine gewisse Frist gewährt werden, in welcher der Vermieter die Gründe für fristlose Kündigung beseitigen könnte. Dies als Bedingung zu stellen, kann bereits in die fristlose Kündigung vom Mietvertrag schriftlich mit einspielen, hier hilft nicht selten eine Muster Vorlage bzw. ein Vordruck fürs Kündigungsschreiben, die im Netz oder bei Verbraucherverbänden erworben werden können.
Natürlich ist die fristlose Kündigung auch jedem Vermieter ungenommen. Bei Zweckentfremdung eines Mietobjektes oder einem schädlichen Verhalten gegenüber der Wohnräume können Sonderkündigungsrechte für den Mietvertrag genutzt und eine fristlose Kündigung ausgesprochen werden. Hier gilt jedoch ebenfalls: Die Gründe für fristlose Kündigung sollten der Mietpartei im Vorfeld genannt werden, damit das Kündigungsschreiben für den Mietvertrag durch sie noch abgewendet werden kann. Wer den Vertrag kündigen möchte, kann natürlich auch als Vermieter eine Vorlage verwenden, diese ist beispielsweise auch beim Rechtsanwalt zu erhalten. Die Gründe für fristlose Kündigung müssen jedoch stets dem Mieter mitgeteilt werden, da eine unbegründete, fristlose Kündigung keine Rechtsgültigkeit besitzt.
Sonderkündigungsrechte im Arbeitsvertrag
Neben dem Mietvertrag ist es vor allem der Arbeitsvertrag, der in der Praxis häufig durch Sonderkündigungsrechte beendet wird. Diese Art der außerordentlichen Kündigung wird im Großteil der Fälle durch den Arbeitgeber ausgesprochen, muss jedoch auf klar nachweisbaren Fehltritten seines Angestellten beruhen und kann nicht einfach unbegründet als fristlose Kündigung für Rationalisierungszwecke eingesetzt werden. Ein bewusst betriebsschädigendes Verhalten, beispielsweise durch Diebstahl oder schlechte Darstellung des Unternehmens in der Öffentlichkeit, können Sonderkündigungsrechte für den Arbeitsvertrag auslösen. Die fristlose Kündigung für Miet- oder Arbeitsvertrag müssen natürlich nicht ohne Weiteres ohne die gekündigte Partei hingenommen werden, vielmehr lässt sich Einspruch gegen das Kündigungsschreiben einlegen. Wie ein solcher Einspruch gegen ein Kündigungsschreiben vom Arbeitsvertrag aussehen kann, lässt sich gut einer entsprechenden Vorlage entnehmen, die für viele Kündigungssituationen als Muster im Internet zu finden ist. Für speziellere Fälle, wo ein einfacher Vordruck nicht weiterhilft, ist der Gang zum Rechtsanwalt oftmals unumgänglich. Zwar muss hierdurch nicht zwingend der Arbeitsvertrag wieder hergestellt werden, dennoch kann eine Abfindung ausgehandelt werden, egal wie die Gründe für fristlose Kündigung auch beschaffen sein mögen.
Sonderkündigungsrechte
Wer einen Vertrag kündigen und Sonderkündigungsrechte nutzen will, hat im Bereich des Versicherungswesens hierfür klare Anhaltspunkte. Um fristlos einen Vertrag kündigen zu können, reicht eine Veränderung der Vertragsverhältnisse aus, der eine Verschlechterung für den Versicherten darstellt. Ein Kündigungsschreiben lässt sich z.B. einreichen, wenn eine Beitragserhöhung oder eine Leistungsverminderung folgt, die Sonderkündigungsrechte auslösen und dem Versicherer meist binnen 14 Tagen angezeigt werden sollen, da sich hiernach nicht mehr der Vertrag kündigen lässt - zumindest nicht im Rahmen einer außerordentlichen Kündigung. Selbiges gilt auch für das Vertrag Kündigen im Bereich Telekommunikation oder DSL, für das sich wiederum im Netz eine Muster Vorlage bzw. ein Vordruck finden lässt.
Vorlagen fristlose Kündigung
Die Verwendung einer Vorlage ist generell anzuraten, da einen Vertrag kündigen und hierbei Gründe für fristlose Kündigung nicht selten rechtliche Schritte nach sich zieht. Wer nicht ein Muster für die außerordentliche Kündigung von seinem Arbeitsvertrag oder anderen Verpflichtungen verwendet, macht nicht selten Formfehler, die eine außerordentliche Kündigung anfechtbar machen können. Eine Muster Vorlage kann dieses Risiko eindämmen, wobei ein Vordruck nicht auf jede fristlose Kündigung perfekt eingehen kann. Dennoch kann ein solches Muster gerade Laien helfen, Art und Gründe für die fristlose Kündigung kennenzulernen und so bessere Aussicht auf die Gültigkeit für seine außerordentliche Kündigung zu erhalten. Das Kündigungsschreiben für fristlose Kündigung mit Vordruck zu gestalten ist somit der erste Schritt für eine erfolgreiche, fristlose Kündigung, bei der die Gründe für fristlose Kündigung jedoch klar werden müssen.
