Flexstrom Insolvenz: Geld gibt´s 2017

Simone Groß

Ziemlich genau vor einem Jahr hatte der Stromanbieter Flexstrom Insolvenz angemeldet. Nun wird bekannt, dass Kunden 2017 ein Teil ihres Geldes wiedersehen könnten.

Bereits vor einem Jahr musste Flexstrom Insolvenz anmelden. Grund dafür sei die mangelnde Zahlungsmoral der Kunden gewesen, so das Unternehmen damals. Auch die negative Berichterstattung habe zur Verunsicherung der Kunden beigetragen. Doch nun gibt es Neuigkeiten rund um Flexstrom. Kunden, die bereits Geld an Flexstrom oder eine der Tochterfirmen Optimalgrün, Löwenzahn Energie und Flexgas überwiesen haben, könnten 2017 einen Teil ihres Geldes zurückbekommen.

Flexstrom Insolvenz: So stehen die Chancen auf Rückzahlung

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Insgesamt haben laut Welt Online bereits 600.000 Gläubiger Forderungen gegenüber Flexstrom angemeldet. Ein Großteil der Gläubiger sind Strom- und Gaskunden, die gegenüber dem Unternehmen oder einem seiner Tochterunternehmen in Vorleistung gegangen sind. Für diese besteht nun zumindest die Hoffnung, einen Teil ihres Geldes wiederzusehen. Die Rechtsanwältin Astrid Düring, die den Fall mitbetreut, macht Hoffnung auf die Auszahlung einer Quote. Wie hoch diese ausfallen wird, ist allerdings noch nicht sicher. Außerdem müssen sich die Gläubiger weiterhin in Geduld üben, frühestens 2017 können sie mit dem Geld rechnen. Die Stiftung Warentest gibt außerdem zu Bedenken, dass vor den Kunden noch andere Gläubiger, wie etwa das Finanzamt, an der Reihe seien und die Kunden erst nach diesen ihr Geld bekämen, sofern dann noch etwas übrig ist.

Flexstrom Insolvenz: Die Hintergründe

Der Grund für die langwierige Prozedur nachdem Flexstrom Insolvenz angemeldet hat, ist, dass zunächst die gesamte Insolvenzmasse zusammengetragen werden muss. Hier handelt es sich um ausstehende Zahlungen in Höhe von mehreren Millionen Euro. Hierbei handelt es sich um Kunden, die zwar Strom bekommen haben, diesen aber noch nicht bezahlt haben, berichtet Welt Online weiter. Als Grund für die Flexstrom Insolvenz wird vor allem das Geschäftsmodell des Anbieters angesehen. Kunden wurden mit Angeboten gelockt, deren Kosten sich oft erst nach mehreren Jahren decken. Doch viele der Kunden kündigten bereits nach einem Jahr wieder, sodass Flexstrom auf den Kosten sitzen blieb.

Bist auch du von der Flexstrom Insolvenz betroffen und hoffst nun wenigstens auf einen Teil deines Geldes? Berichte uns über deine Erfahrungen!

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