Frank geht ran – die Abwimmelhotline

Simone Groß

Frank geht ran ist die Lösung für Anrufe, die du nicht annehmen willst. Lass einfach Frank rangehen. Wir sagen dir wie. 

Wer kennt sie nicht, die Werbeanrufe, die einen ständig erreichen und einem ein besonders tolles Produkt oder ein Zeitschriftenabo andrehen wollen. Diese kannst du nun einfach mit Frank geht ran abwimmeln. Aber auch ungeliebte Bekanntschaften können an Frank weitergegeben werden. Beispielsweise bei Gewinnspielen oder der Anmeldung für Online-Dienste ist es oft notwendig, eine Handynummer anzugeben. In diesem Fall kannst du einfach Franks Nummer angeben um danach nicht von nervigen Anrufen gestört zu werden. Stelle aber vorher sicher, dass wichtige Benachrichtigung, zum Beispiel die Gewinnbenachrichtigung, nicht per Handy erfolgen.

Frank geht ran – einfach und effektiv

Das Prinzip von Frank geht ran ist denkbar einfach. Du musst nur statt deiner eigenen Rufnummer die Handynummer von Frank (0163 1 73 77 43) angeben oder du richtest eine Rufumleitung an Frank ein. So landen die Anrufer direkt bei Frank, der ihnen freundlich aber bestimmt klar macht, dass du an einem Gespräch kein Interesse hast. Eine Chance, dass der Anruf doch zu dir durchkommt gibt es nicht. Wie Frank das formuliert, kannst du auf seiner Website anhören oder du rufst einfach selbst an. Auch SMS landen bei Frank. Die besten und lustigsten kannst du auf seiner Facebook Seite nachlesen.

Doch Vorsicht, bei den Formularen einiger Firmen ist Frank kein Unbekannter und die Eintragung seiner Telefonnummer ist nicht möglich. In diesem Fall kannst du einfach einige beliebige Zahlen an die Handynummer anhängen, der Anruf landet trotzdem bei Frank geht ran.

Bei allem Spaß ist es natürlich wichtig, dass du Franks Handynummer nur in Fällen angibst, in denen du wirklich nicht erreicht werden willst und in denen es auch nicht wichtig ist, dass man dich erreicht. Vor allem bei Vertragsabschlüssen und wichtigen Registrierungen solltest du in jedem Fall deine wirkliche Handynummer angeben.

Frank geht ran – es gibt auch Alternativen

Neben der Hotline Frank geht ran gibt es natürlich auch die Möglichkeit, unerwünschte Anrufer direkt auf deinem Handy zu sperren. Seit iOS7 geht das beim iPhone schnell und unkompliziert. Du kannst einfach in deiner Anrufliste auf das kleine i rechts neben der Nummer oder dem Namen klicken und dann ganz unten Anrufer sperren auswählen. So landet der Kontakt oder die Nummer auf der Black List und seine Anrufe oder SMS kommen nicht mehr zu dir durch. Bei Giga.de findest du eine kurze Videoanleitung zum Sperren von Kontakten.

Für die früheren Versionen von iOS sucht man vergeblich nach so einer Möglichkeit, außer man installiert ein Jailbreak auf seinem Geräte, was jedoch den Verlust der Garantie zur Folge hat. Hier kannst du dich nur damit behelfen, dem entsprechenden Kontakt einen neuen Klingelton zuzuweisen, um so gewarnt zu sein, dass du nicht hingehen solltest bzw. möchtest.

Natürlich gibt es auch auf Android-Geräten eine Sperrliste. Dazu musst du den entsprechenden Kontakt aus deinem Telefonbuch auswählen, dann die Menütaste drücken (bei Samsung Telefonen) oder einfach nach unten scrollen (HTC) und dann „auf Sperrliste hinzufügen“ bzw. „Kontakt blockieren“ auswählen. Welche weiteren Möglichkeiten es für Android gibt zeigt ein Artikel bei Netzwelt.

Unerwünschte Telefonwerbung – die rechtliche Lage

Erreicht dich doch ein unerwünschter Werbeanruf, weise einfach freundlich aber deutlich darauf hin, dass du nicht mehr angerufen werden möchtest und sie dich bitte aus dem System entfernen. Berufe dich zudem auf §7 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), dass Werbeanrufe ohne deine Zustimmung nicht erlaubt sind und du dir das Recht heraus nimmst, beim nächsten Anruf Anzeige zu erstatten. Zudem kannst du auch auf §20 des UWG verweisen, der festlegt, dass ein Bußgeld von bis zu 300.000 Euro erhoben werden kann. Das schreckt zumindest die meisten Unternehmen ab.

Hören die Anrufe trotzdem nicht auf, kannst du dich an die Bundesnetzagentur wenden. Diese nimmt Beschwerden per Formblatt oder E-Mail auf und bringt sie bei genügend Beweisen zur Anzeige.

Noch mehr Informationen und Hintergrundwissen zu unerwünschter Telefonwerbung findest du in einem älteren Beitrag im Aboalarm Blog, der sich genau mit diesem Thema beschäftigt.

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