News am Sonntag – KW 20

Michaela Kiesel

Die wichtigsten Neuigkeiten der vergangenen Tage haben wir wie jede Woche in den News am Sonntag für dich zusammengestellt.

Roaming-Gebühren sollen vorerst bestehen bleiben, Mobilfunkanbieter planen Werbeblocker auf Smartphones, ein Gesetz für mehr Transparenz beim Dispokredit, Steuern sparen bei Kapitalerträgen und Gema-Sperrtafeln auf YouTube sind unzulässig – das sind unsere Themen in den News am Sonntag dieser Woche.

Roaming-Gebühren werden nicht abgeschafft

Aktuellen Presseberichten zufolge sollen die Roaming-Gebühren innerhalb der EU vorerst doch nicht abgeschafft werden. Stattdessen sei geplant, 50 Minuten jährlich aus dem Ausland zu Inlandspreisen telefonieren zu können. Wenn die verbraucht sind, werden weiterhin Roaming-Gebühren fällig. Außerdem wirst du im Ausland 50 SMS pro Jahr zu Inlandskonditionen verschicken können.

Mobilfunkanbieter: Werbeblocker auf dem Smartphone

Momentan arbeiten mehrere Mobilfunkanbieter in Europa an Werbeblockern für Smartphones. Angeblich soll es bereits Ende 2015 für mehrere Millionen Menschen weltweit möglich sein, sich für einen solchen Werbeblocker zu entscheiden. Dann kannst du ein Paket buchen, mit dem du Werbung auf deinem Handy unterdrücken kannst – bezahlte Werbung soll davon jedoch nicht betroffen sein.

Mehr Transparenz beim Dispo

Bundesjustizminister Heiko Maas möchte die Banken dazu verpflichten, ihre aktuellen Zinssätze im Internet zu veröffentlichen. Dadurch kannst du die Konditionen der Dispokredite besser miteinander vergleichen. Außerdem sollen Banken in Zukunft eine kostenlose Beratung zu Alternativen des Dispokredites anbieten müssen, wenn du deinen Dispo länger als ein Vierteljahr stark belastest. Den Verbraucherzentralen geht das jedoch nicht weit genug: Sie fordern eine Deckelung der Dispozinsen.

Steuererklärung: Geld sparen bei Kapitalerträgen

Seit 2009 gilt in Deutschland die Abgeltungssteuer: Alle Kapitalerträge unterliegen einem einheitlichen Steuersatz von 25%, sobald sie deinen Freibetrag übersteigen. Als Single sind das 801€ jährlich. Diesen Betrag kannst du beliebig auf unterschiedliche Kreditinstitute aufteilen, damit du ihn voll ausschöpfen kannst, bevor du Steuern bezahlen musst. Wenn du Geld im Ausland angelegt hast, kann es außerdem sein, dass du eine Quellensteuer bezahlen musst – die du dir aber zurückholen kannst. Mehr zu Versteuerung ausländischer Konten erfährst du nächste Woche im kontoalarm-Blog.

Oberlandesgericht München: Gema-Sperrtafeln unzulässig

Wenn du auf YouTube ein Video anschauen möchtest, erhältst du teilweise die Meldung, dass dieses Video in Deutschland nicht verfügbar sei. Das Oberlandesgericht München hat nun entschieden, dass die Gema-Sperrtafeln auf YouTube in der jetzigen Form unzulässig sind. Bislang ist das Urteil noch nicht rechtskräftig. Wir behalten die weitere Entwicklung gespannt im Auge und halten dich natürlich auf dem Laufenden.

Schau doch auch nächsten Woche wieder vorbei, wenn die nächsten News am Sonntag erscheinen.

 

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