News am Sonntag – KW 44

Michaela Kiesel

Die wichtigsten Neuigkeiten der vergangenen Tage haben wir wie jede Woche in den News am Sonntag für dich zusammengestellt.

Der BGH erlaubt Grundversorgern rückwirkend Preiserhöhungen ohne Begründung, Änderungen für Mieter und Kunden im November, Abschaffung der Roaming Gebühren ab 2017, der Facebookordner „Sonstiges“ verschwindet und MasterCard will Alltagsgegenstände als Zahlungsmittel ausstatten – das sind unsere Themen in den News am Sonntag dieser Woche.

BGH: Preiserhöhungen auch ohne Begründung

Der BGH hat entschieden, dass Grundversorger in der Vergangenheit die Preise erhöhen durften, ohne den Kunden die steigenden Preise ausführlich zu erläutern. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass die Energieversorger die Preise nur erhöht haben, um ihre eigenen Kosten zu decken und nicht um Gewinne damit zu erzielen. Mehr zur Mitteilungspflicht erfährst du in unserem Artikel Strompreiserhöhung: Anbieter müssen über Anlass informieren.

Für Mieter und Kunden: Neuerungen im November

Im November treten einige Änderungen für Kunden und Mieter in Kraft. Dazu zählt unter anderem die Vermieterbescheinigung. Mehr dazu erfährst du in unserem Blogartikel Vermieterbescheinigung: Pflicht ab 1. November. Doch nicht nur das: Künftig musst du dich beim Online-Shopping nicht nur durch Eingabe deiner Kreditkarten- und Prüfnummer identifizieren, sondern zusätzlich durch die Angabe persönlicher Daten oder einer TAN.

EU-Kommission: Keine Roaming Gebühren in der EU ab 2017

Die Europäische Kommission möchte die Roaming Gebühren schrittweise abschaffen. Bis zum 30. April 2016 sollen sie gedeckelt werden. Zum 15. Juni 2017 sollen sie dann vollständig entfallen. Allerdings nur, wenn die Kommission bis dahin eine neue Regelung für Großhandelstarife gefunden hat. Bis vor kurzem lauteten die Pläne der EU-Kommission noch anders: Mehr erfährst du in unserem Artikel Roaming Gebühren: Doch nicht abgeschafft?

Facebook: Ordner „Sonstiges“ verschwindet

Facebook wird den Nachrichtenordner „Sonstiges“, in dem meist Nachrichten von Facebook-Nutzern gelandet sind, mit denen du nicht befreundet bist, abschaffen. In Zukunft werden diese Nachrichten als „Message Request“ – also Nachrichtenanfrage – erscheinen. Du kannst dann wählen ob du sie akzeptieren oder ignorieren möchtest.

MasterCard: Bezahlen mit dem Autoschlüssel

Mit dem Handy zu bezahlen ist längst nichts Neues mehr. Mehr zu dieser Zahlungsmethode erfährst du im kontoalarm-Blog: Mobile Payment Apps – bezahlen mit dem Smartphone. MasterCard möchte nun einen Schritt weiter gehen: Bereits ab 2016 sollst du auch mit anderen Gegenständen – wie beispielsweise Autoschlüsseln, Schmuck und sogar Kleidung – an Kassenterminals bezahlen können.

Schau doch auch nächste Woche wieder vorbei, wenn die nächsten News am Sonntag erscheinen.

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