News am Sonntag – KW 4

Michaela Kiesel

Auch diese Woche haben wir uns für dich die wichtigsten Neuigkeiten der vergangenen sieben Tage in den News am Sonntag angeschaut.

Im vergangenen Jahr (2014) haben mehr als 100.000 Kunden bezahlte Kreditbearbeitungsgebühren zurückgefordert, die Banken zuvor unzulässiger Weise erhoben hatten. Dies und mehr erfährst du wie jede Woche in den News am Sonntag.

100.000 Kunden fordern Kreditbearbeitungsgebühren zurück

Gerichte haben letztes Jahr (2014) entschieden, dass Banken keine Kreditbearbeitungsgebühren erheben dürfen. Mehr dazu kannst du in unserem Artikel Bearbeitungsgebühr Kredite: Entgelte sind unzulässig nachlesen. Schätzungen privater Banken zufolge haben vergangenes Jahr über 100.000 Kunden zu Unrecht bezahlte Gebühren zurückgefordert. Bis die Banken sämtliche Fälle bearbeitet haben, kann es wegen der vielen Beschwerden noch dauern.

Schlechte Beratung: Bis zu 13.000€ Mehrkosten

Eine aktuelle Überprüfung der Stiftung Warentest hat ergeben, dass viele Bausparer bis zu 13.000€ zu viel für ihren Bausparvertrag bezahlen. Schuld daran sei vor allem die schlechte Beratung durch die Bausparkassen. Die Tester raten deshalb dazu, den Vertrag individuell auf deine Bedürfnisse abstimmen zu lassen.

Anrufe angeblicher Microsoft-Mitarbeiter

Viele Verbraucher erhalten derzeit Anrufe von falschen Microsoft-Mitarbeitern. Ziel dieser Anrufe ist es, Zugriff auf den PC des Betroffenen zu erlangen. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg rät dazu, sofort aufzulegen wenn du einen solchen Anruf erhalten solltest. Wenn du bereits eine Fremdsoftware installiert hast, solltest du den PC möglichst schnell vom Internet trennen, deine Passwörter ändern und deinen Computer von einem Spezialisten untersuchen lassen.

Adobe: Wegen kritischer Sicherheitslücke Flash Player deaktivieren

Adobe hat ein Sicherheitsupdate für seinen Flash-Player herausgegeben, allerdings schließt dieses Update nicht die Lücke, die am vergangenen Mittwoch bekannt wurde. Diese Sicherheitslücke ermöglichst es Cyber-Kriminellen deinem Computer sogenannte Adware unterzujubeln. Adobe untersucht diese Sicherheitslücke bereits – um momentan Schäden zu verhindern ist es dennoch ratsam, den Flash Player zu deinstallieren bis ein neues Update die Sicherheitslücke schließt.

Facebook: Falschmeldungen selbst melden

Facebook plant, ein neues Feature einzuführen, das es dir ermöglichen soll, Falschmeldungen selbst zu melden. Wenn du in Zukunft einen Beitrag in Facebook als unangemessen meldest, sollst du auch die Möglichkeit bekommen anzugeben, dass es sich um eine falsche Nachricht handelt. Wenn eine bestimmte Nachricht oft genug gemeldet wird, wird sie sich in anderen News-Feeds nicht mehr so stark verbreiten.

Schau doch auch nächste Woche wieder vorbei, wenn die nächsten News am Sonntag erscheinen.

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