Bankkonto: Die wichtigsten Kontotypen im Überblick

Wolfgang Kirmaier

Banken bieten unterschiedliche Konten. Doch welches Bankkonto ist das Richtige für dich? Wir haben uns die wichtigsten Kontotypen für dich angeschaut.

Bei der Wahl eines Bankkontos kannst du dich zwischen vielen verschiedenen Kontotypen entscheiden. Für jeden Wunsch ist etwas Passendes dabei: Sei es, um Geld für ein neues Auto anzusparen oder sei es, Geld sicher zu verwahren aber dennoch jederzeit darüber verfügen zu können. Im Folgenden möchten wir dir die wichtigsten Bankkonten kurz vorstellen.

Girokonto: Bankkonto für den Zahlungsverkehr

Girokonten dienen der täglichen Abwicklung deines Zahlungsverkehrs. Auf dieses Bankkonto erhältst du beispielsweise dein Gehalt. Zu Girokonten erhältst du eine Girocard, umgangssprachlich auch EC-Karte, mit der du bargeldlos bezahlen und Geld an Automaten abheben kannst. In der Regel sind diese Konten nicht verzinst. Mittlerweile gibt es jedoch auch Banken, die hiervon abweichen. Manche Geldinstitute erheben Kontoführungsgebühren bei Girokonten – ein Vergleich hilft dir dabei, das günstigste Angebot für dich zu finden.

Verzinste Bankkonten für Geldanlagen

Im Gegensatz zu Girokonten sind Sparkonten nicht für den Zahlungsverkehr bestimmt. Stattdessen dient dieses Bankkonto der Geldanlage beziehungsweise dem Ansparen von Guthaben. Neben dem klassischen Sparbuch erfreuen sich Tagesgeld- und Festgeldkonten wachsender Beliebtheit.

Das klassische Sparbuch

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Das klassische Sparbuch ist die häufigste Anlageform in Deutschland. Dieses Bankkonto glänzt vor allem durch die risikofreie Sparform, die auch für geringe Summen geeignet ist und über die verhältnismäßig schnell verfügt werden kann. Außerdem ist die Führung eines Sparbuchs kostenlos. Viele Banken bieten mittlerweile statt dem klassischen Sparbuch die sogenannte SparCard. Das Prinzip ist gleich, nur kannst du mit Hilfe der Karte auch am Geldautomaten über dein Geld verfügen und musst nicht mehr extra zum Schalter gehen. Der Nachteil dieses Bankkontos sind jedoch die niedrigen Zinsen, die meistens sogar unter der Inflationsrate liegen.

Tagesgeldkonto: Bankkonto ohne Mindestlaufzeit

Ähnlich wie das klassische Sparbuch hat das Tagesgeldkonto keine festen Laufzeiten: In der Regel kannst du sogar täglich in beliebiger Höhe über deine Einlage verfügen – das ist bei einem klassischen Sparbuch nicht möglich. Außerdem eignet sich das Tagesgeldkonto, wie das Sparbuch, zum regelmäßigen ansparen. Es handelt sich um eine risikofreie Sparform, da Tagesgeldkonten innerhalb der EU der Einlagensicherung des Landes unterliegen, aus dem die Bank kommt. Dieses Bankkonto ist besser verzinst als ein klassisches Sparbuch und hat einen variablen Zinssatz.

Festgeldkonto: Vorzeitige Verfügbarkeit gegen Gebühren

Im Gegensatz zu Tagesgeldkonten haben Festgeldkonten einen festen Zins, der für die komplette Laufzeit festgeschrieben ist. Bei Festgeld handelt es sich um eine Termineinlage: Du legst eine bestimmte Summe für eine fest Laufzeit an, die du vorher mit deiner Bank vereinbart hast. Die Laufzeit kann hierbei einen Monat betragen oder auch mehrere Jahre. Von den drei Sparkonten ist das Festgeld das Bankkonto, bei dem du den höchsten Zinssatz erhältst. Allerdings solltest du dir vor Abschluss genau überlegen, wie viel Geld du für welche Zeit weglegen kannst – denn du kannst in der Regel nicht vorzeitig über dein Geld verfügen. Und wenn doch zahlst du häufig drauf.

Kreditkartenkonto: Das Bankkonto mit Kreditrahmen

Wenn du ein Girokonto hast, kannst du bei positiver Bonität eine Kreditkarte beantragen. Deine Bonität wird mit Hilfe der Schufa beurteilt. Mehr dazu kannst du in unserem Artikel Schufa: Auskunft über deine Bonität nachlesen. Mit einer Kreditkarte kannst du, wie mit der Girocard auch, bargeldlos bezahlen und Bargeld am Automaten abheben. Der Unterschied zur EC-Karte besteht darin, dass das Geld nicht sofort von deinem Girokonto abgebucht wird. Stattdessen wird es auf deinem Kreditkartenkonto verbucht und dann in regelmäßigen Abständen von deinem Girokonto eingezogen – in der Regel einmal im Monat. Das Kreditkartenkonto räumt dir einen Kredit ein: Über diese Summe kannst du dann verfügen, auch wenn dein Kreditkartenkonto kein Guthaben aufweist.

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