Digitale Zahlungsdienste: Was bringt eigentlich Google Pay?

Im Zeitalter von Smartphones, Laptops und Co. setzt sich die Gesellschaft natürlich auch zunehmend mit digitalen Zahlungsarten auseinander – ein Beispiel dafür ist Google Pay. Was es mit dem Zahlungsdienst auf sich hat, seine Vor- und Nachteile, sowie Einrichtung und Löschung haben wir hier für dich zusammengefasst.

Im digitalisierten Alltag erfreuen sich auch digitale Zahlungsarten wie Google Pay immer größerer Beliebtheit. Mit solchen kannst du nach einmaliger Speicherung deiner Zahlungsdaten per Smartphone bezahlen.

„Schnell und einfach an vielen Orten bezahlen“: So funktioniert Google Pay

Seit 2018 mischt Google auf dem Markt dieser digitalen Zahlungsdienste mit. Der digitale Zahlungsdienst des bekannten Techkonzerns soll eine einfachere, schnellere Zahlung ermöglichen, und das sowohl online als auch im Geschäft. Dafür musst du dem Dienst deine Debit- oder Kreditkarte oder PayPal hinzufügen, indem du einmalig deine Zahlungsinformationen eingibst. Beim Einkaufen wird statt deiner Bankkarte dann einfach das Handy vorgezeigt und gescannt.

So musst du bei der Zahlung mit Google Pay keine Zahlungsinformationen eingeben und es werden keine Karteninformationen geteilt. Auf der unternehmenseigenen Website findet sich dafür eine Liste von Geschäften, Apps und Webseiten, die Google Pay akzeptieren. Folgende Symbole weisen darauf hin, dass eine Zahlung über Google Pay möglich ist.

Google Pay Symbole
Screenshot vom 01. Juli 2019 – Google Play Website

Google Pay bietet außerdem die Möglichkeit, neben Bankkarten auch Kunden- und Geschenkkarten zu speichern und ist in alle Google Produkte integriert.

Einrichtung von Google Pay in drei Schritten

  1. Du kannst Google Pay entweder über die Website pay.google.com oder die Google Pay App nutzen. Lade diese einfach aus dem App bzw. Google Play Store herunter.
  2. Melde dich mit deinem Google Account an.
  3. Füge eine Zahlungsmethode, also z.B. deine Bankkarte oder deinen PayPal-Account, hinzu.
Unterwegs bezahlen kannst du mit Google Pay nur, wenn dein Smartphone eine Near Field Communication-Funktion (NFC) hat. Wie du das herausfindest, erfährst du auf der Hilfeseite von Google.

Google Pay kündigen: So schließt du dein Google Pay Konto

Wenn du Google Pay nicht mehr nutzen möchtest, musst du der Hilfeseite zufolge im ersten Schritt deine Informationen beim Dienst löschen:

  1. Dafür loggst du dich in deinem Google Account ein.
  2. Drücke in den „Kontoeinstellungen“ auf „Konto oder Dienste löschen“ und „Produkte löschen„.
  3. Entferne Google Pay mit Klick auf die kleine Mülltonne neben dem Namen des Dienstes.

Im zweiten Schritt löschst du dein Zahlungprofil, indem du diesem Link folgst.

Für wen Google Pay eine praktische Alternative ist

Google Pay Vor- und Nachteile

Umfrage: Was halten eigentlich Verbraucher von digitaler Zahlung?

Einer yougov-Umfrage zufolge stehen Verbraucher den Diensten von Finanz-Startups offener gegenüber als vor drei Jahren. Die Bekanntheit einzelner Fintechs sei klar gestiegen, genauso wie der Glaube an die Kundenorientierung neuer Anbieter.

Jedoch gab es auch Kritik: So waren 60 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Angebote intransparent und wenig reguliert sind und den Finanzmarkt noch unübersichtlicher machen. Außerdem äußern Verbraucher gerade bei bekannten amerikanischen Anbietern wie Facebook und Apple Datenschutzbedenken.

Was hältst du von den neuen Zahlungsdienstleistern? Berichte uns deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren.

 

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Digitale Zahlungsdienste: Was bringt eigentlich Google Pay? Die hohe Smartphonedichte in der Gesellschaft macht digitale Zahlungsarten interessant - ein Beispiel dafür ist Google Pay. Alles dazu erfährst du hier. Artikelbewertungen: 0 0 / 5 0