SEPA: Einfache Überweisung mit IBAN und BIC

Wolfgang Kirmaier

2014 wurde in der Eurozone das SEPA-Verfahren eingeführt. Hier erfährst du, was du zur IBAN, zum BIC und zur SEPA-Überweisung wissen solltest.

Letztes Jahr (2014) wurde das SEPA-Verfahren (Single Euro Payments Area) eingeführt. Das Ziel ist, in den Euro-Ländern die bargeldlose Zahlung zu vereinheitlichen und zu vereinfachen. Allerdings können nicht nur Länder, die den Euro als Währung haben, am SEPA-Verfahren teilnehmen. Die Schweiz ist beispielsweise ebenfalls Mitglied, obwohl sie nicht den Euro nutzt.

Der Aufbau der IBAN

In Deutschland bestand die Bankverbindung bisher aus Kontonummer und Bankleitzahl. In anderen Ländern war dies teilweise komplett anders geregelt. Mit der Einführung des SEPA-Verfahrens wurde das individuelle Verfahren durch eine international gleich aufgebaute IBAN (International Banking Account Number) vereinheitlicht.

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Die IBAN kann bis zu 34 Zeichen lang sein und setzt sich aus Buchstaben und Zahlen zusammen. Die ersten zwei Buchstaben sind der Ländercode, also beispielsweise DE, wenn es sich um eine deutsche IBAN handelt. Die nächsten zwei Ziffern sind Prüfziffern. Anschließend kommen die Kontoinformationen: Bei einer deutschen Bankverbindung ist das die achtstellige Bankleitzahl und die zehnstellige Kontonummer. Deutschland arbeitet also mit einer 22-stelligen IBAN.

BIC nur als Übergangslösung

Der BIC (Bank Identifier Code) besteht aus acht oder aus elf Zeichen. Bei den ersten vier handelt es sich um den Bankcode, die nächsten beiden sind wie bei der IBAN auch der Ländercode. Anschließend beschreiben zwei Zeichen den Ort, an dem die Bank, bei der du ein Konto hast, ihren Sitz hat. Anschließend können noch drei Zeichen eine bestimmte Filiale kennzeichnen. Diese Angabe ist jedoch optional.

Den BIC und die IBAN findest du auf aktuellen Bankkarten, auf Kontoauszügen und im Onlinebanking. Der BIC ist für internationale Überweisungen momentan noch nötig, künftig soll jedoch die IBAN die einzige benötigte Angabe sein.

SEPA-Überweisung nur in Euro

Wenn du nach der Einführung des SEPA-Verfahrens etwas überweist, ist die Angabe der IBAN und unter Umständen des BIC Pflicht. Eine SEPA-Überweisung kann jedoch nur in Euro getätigt werden. Wenn du also in ein Teilnehmerland mit Fremdwährung, wie die Schweiz, Geld überweist, erfolgt deine Zahlung in Euro. Wenn du zum Beispiel etwas nach Großbritannien überweisen möchtest, benötigst du ein eigenes Formular. Du musst wie bisher auch eine Auslandsüberweisung tätigen, da Großbritannien nicht am SEPA-Verfahren teilnimmt.

Bis Februar 2016 kannst du als Privatnutzer trotz der Einführung des SEPA-Verfahrens weiterhin die bisherigen Kontonummern und Bankleitzahlen für nationale Zahlungen nutzen. 2016 werden diese endgültig abgeschafft.

SEPA: Einfache Überweisung mit IBAN und BIC 2014 wurde in der Eurozone das SEPA-Verfahren eingeführt. Hier erfährst du, was du zur IBAN, zum BIC und zur SEPA-Überweisung wissen solltest. Artikelbewertungen: 1 5.0 / 5 1