Strafzinsen auf deine Spareinlagen? In diesen Fällen bist du betroffen

Sophie Hartmann

Hohe Geldbeträge zur Bank bringen und von den jährlichen Zinszahlungen profitieren? Das war einmal! Was es mit Strafzinsen auf sich hat und ob du etwas dagegen tun kannst, erklären wir dir hier.

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N26 und ING DIBA führen Strafzinsen ein – diese Schlagzeilen sind in der Finanzszene aktuell in aller Munde. Dabei sind die beiden Institute nicht die einzigen Banken, die aktuell Zinsen für hohe Guthaben verlangen. Seit Beginn des Jahres haben laut einer Untersuchung von biallo.de über einhundert Kreditinstitute sogenannte Strafzinsen eingeführt, sodass mittlerweile über 300 Banken und ihre Kunden betroffen sind. Wir geben dir einen Überblick über die Erhebung von Strafzinsen der größten Banken in Deutschland und erklären dir, was du tun kannst, wenn du Strafzinsen auf dein Guthaben vermeiden möchtest.

Mehr zum Thema Finanzen gefällig? Dann schau doch einmal bei unseren Artikeln Gebühren für Basiskonten – es gibt kaum kostenlose Konten und Hohe Dispozinsen trotz Niedrigzinsphase? Jetzt Bank wechseln und sparen! vorbei.

Strafzinsen: Was ist das überhaupt?

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Strafzinsen – von den Banken oft als „Verwahrentgelt“ bezeichnet – sind Zinsen, die du auf deine ersparte Geldmenge an die Bank bezahlen musst. Du kannst sie dir als eine Art Abgabe dafür vorstellen, dass du dein Geld bei der Bank anlegst. Im Gegensatz zu positiven Zinsen sorgen Strafzinsen dafür, dass sich deine Geldmenge mit der Zeit immer mehr verringert. Grundsätzlich kannst du damit rechnen, dass du ab einer angesparten Summe von 100.000 Euro Strafzinsen bezahlen musst. Einige Banken ziehen die Grenze allerdings auch erst bei höheren Beträgen ab 200.000 oder 500.000 Euro.

Diese Banken erheben Strafzinsen

Wir haben uns für dich die Bestimmungen zum Verwahrentgelt der größten Kundenbanken Deutschlands angesehen. Größtenteils ähneln sich die Zahlen, allerdings lohnt es sich gerade bei den beiden erstgenannten Banken genauer hinzusehen, da hier je nach Region unterschiedliche Bedingungen gelten.

Bei einigen Banken gelten die Strafzinsen nur für Neukunden. Informiere dich daher am besten direkt bei deiner Bank, um herauszufinden, ob deine Einlagen von den Strafzinsen betroffen sind.

Strafzinsen passen dir nicht? Das kannst du tun!

Wenn du von den Strafzinszahlungen betroffen bist und das nicht akzeptieren möchtest, hast du mehrere Möglichkeiten:

  • Vielleicht lohnt es sich für dich, dein altes Konto zu kündigen und zu einer Bank zu wechseln, deren Konditionen besser zu dir passen. Informiere dich dazu ausführlich zu verschiedenen Anbietern und Kontomodellen und rechne nach, ob sich ein Wechsel lohnen könnte.
  • Eine andere Möglichkeit wäre es, deine Geldmenge auf unterschiedliche Anbieter aufzuteilen, um so eine Zinszahlung zu umgehen.
  • Kommen beide Punkte nicht für dich in Frage, empfiehlt businessinsider.de ein Kontomodell mit kurzen Laufzeiten für deine Einlagen zu wählen. Hierbei ist es im Gegensatz zum klassischen Modell möglich, Renditen zu erzielen. Das ist zum Beispiel bei Festgeldkonten der Fall.
  • Alternativ besteht auch noch die Möglichkeit auf andere Anlagemöglichkeiten wie Aktien, ETFs oder Fremdwährungskonten auszuweichen.

Egal für welchen Schritt du dich entscheiden solltest: Informiere dich im Vorfeld gründlich über die Konditionen und Risiken, die mit den einzelnen Optionen verbunden sind und wende dich im Zweifel an einen Finanzberater.

Bankwechsel aufgrund von Strafzinsen? Kündige dein altes Konto ganz einfach mit aboalarm!

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Möchtest du dein Bankkonto in nur wenigen Klicks loswerden, kündige es ganz einfach mit aboalarm. Du brauchst lediglich deine Daten in unsere vorgefertigte und anwaltlich geprüfte Kündigungsvorlage eingeben und kannst deine Kündigung direkt online verschicken. Im Anschluss erhältst du von uns einen Versandnachweis deiner Kündigung per E-Mail.

Einen Kontowechsel solltest du nicht übereilt beschließen. Vergleiche verschiedene Anbieter und Kontomodelle und denke daran, deinen Kontowechsel deinen wichtigen Vertrags- und Finanzpartnern mitzuteilen. In unserem Beitrag Konto kündigen: Leichter als du denkst findest du wichtige Tipps hierzu.

Wir möchten darauf hinweisen, dass es sich bei unseren Artikeln lediglich um redaktionelle Inhalte zum Zwecke der Information handelt, die keinerlei Rechtsberatung oder ähnliches darstellen.