Verbraucherzentralen verklagen Paypal

Simone Groß

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat den Online- und Mobil-Bezahldienst PayPal verklagt. Intransparente Klauseln sowie Schadenersatz- und Haftungsregeln beanstanden die Verbraucherschützer. 

Nach Angaben der Berliner Zeitung häufen sich die Beschwerden bei den Verbraucherschützern, dass PayPal Kundenkonten aus nicht nachvollziehbaren Gründen schlösse. Die Kunden kämen dann nicht mehr an ihr auf dem Payal-Konto liegendes Geld. Vor der Überweisung an einen Händler wird das Geld des Käufers von PayPal auf ein Zwischenkonto gebucht. Bei Sicherheitsbedenken behält sich PayPal Prüfungen vor. Wann eine solche Prüfung erfolge und wie lange das Geld einbehalten wird, sei offen.

Diese Prüfungsklauseln müssten transparenter gemacht werden, sagte eine vzbv-Sprecherin der Süddeutschen Zeitung. Zehn Klauseln der PayPal AGBs werden nun gerichtlich auf Zulässigkeit geprüft.

PayPal ist ein Tochterunternehmen von ebay. Die Bezahlung per PayPal funktioniert in zwei Schritten: Zuerst wählt man bei Einkauf PayPal als Zahlungsart aus (sofern es angeboten wird). Im zweiten Schritt loggt man sich mit seiner E-Mail-Adresse und Passwort bei Paypal ein und bestätigt den Kauf.

Um sein PayPal-Konto zu kontrollieren und zu managen gibt es neben der Möglichkeit am Computer, auch eine App für Smartphones (iTunes-Link, Google Play-Link).

2012 haben übrigens laut Statistischem Bundesamt 42,3 Millionen Deutsche Waren oder Dienstleistungen für private Zwecke online gekauft oder bestellt.

Und noch ein Tipp: Ein Zeichen dafür, dass eine sichere Internetverbindung besteht, die für sichere Datenübertragung beim Einkaufen spricht, ist das Kürzel „https“ und ein geschlossenes Vorhängeschloss in der Adresszeile.

Verbraucherzentralen verklagen Paypal Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat PayPal wegen intransparenter Klauseln sowie Schadenersatz- und Haftungsregeln verklagt. Artikelbewertungen: 1 5.0 / 5 1