Momo – Das Mobilfunkmonster

Simone Groß

Verträge sind wie Monster, deshalb haben wir unsere Monster-Familie ins Leben gerufen. Heute wollen wir dir Momo, das Mobilfunkmonster, genauer vorstellen.

Kaum ein anderes Vertragsmonster begleitet uns so intensiv, wie Momo – das Mobilfunkmonster. Der Umgang mit ihr ist inzwischen so normal geworden, dass wir oft gar nicht mehr wahrnehmen, bei wie vielen Dingen sie uns täglich unterstützt.

Deshalb haben wir uns für dich einen typischen Tag aus dem Leben mit Momo angesehen. Natürlich mit praktischen Tipps, wie du das Zusammenleben verbessern kannst.

Egal wo, egal wohin: Momo kommt mit

Momo Mobilfunkmonster fährt BusSofern du keine Haustiere oder Kinder hast, übernimmt Momo gerne die erste Aufgabe des Tages für dich: Sie weckt dich zur gewünschten Uhrzeit – ob mit schrillen Tönen oder angenehmer Musik – das Mobilfunkmonster geht auf deine Wünsche ein. Dabei verschläft Momo nie und ist auch nach jahrelangem gemeinsamen Wohnen nicht genervt davon, dich täglich aufzuwecken.

Die Anbieter scheitern leider noch immer daran, Momo das Kaffeekochen beizubringen. Dennoch sorgt sie für einen guten Start in den Tag: Wahlweise spielt sie dir Musik vor oder zeigt dir die lustigsten Videos aus dem Netz. Außerdem kannst du mit ihr verfolgen, was deine Freunde so bei Facebook, Instagram,Snapchat und Co. posten und startest so bestens informiert in den Tag. Doch Momo kann auch seriös: Natürlich erhältst du von ihr auch die wichtigsten Nachrichten des Tages. Das alles kostet (fast) nichts – außer jede Menge Datenvolumen. Doch dazu später mehr.

Unterwegs zur Schule, Uni oder Arbeit hilft sie dir, dich zurechtzufinden – Google Maps macht es möglich. Außerdem besorgt Momo dir ein Ticket für Bus und Bahn, wenn du sie darum bittest.

Du verspätest dich? Kein Problem: Dank Momo kannst du deinen Freunden jederzeit Bescheid geben. Doch Momo kann noch mehr: Du möchtest einen besonderen Moment festhalten? Das Mobilfunkmonster hilft dir dabei und macht einen Schnappschuss oder ein kurzes Video, wann immer du willst.

Momo Mobilfunkmonster hört MusikMomo Mobilfunkmonster telefoniert

 

 

So wird Momo zu einem ständigen Begleiter durch den Tag. Einer Studie zufolge interagieren wir 214 Mal am Tag mit Momo.

Das ist eine ganze Menge! Doch Momo hat nicht nur positive Seiten. Wer so viel mit ihr zu tun hat, wird nach und nach auch ihre Macken erkennen. Damit diese dich nicht überraschen, haben wir die wichtigsten für dich aufgezählt und auch gleich Tipps zusammengestellt, wie du mit ihnen umgehst.

Typische Probleme mit dem Mobilfunkmonster Momo

Steckbrief Momo MobilfunkmonsterLeider, leider hat Momo nicht nur gute Seiten. Manchmal kann das Mobilfunkmonster ganz schön nerven und schlimmer noch – sehr viel Geld kosten. Hier sind die Top-5-Probleme mit Momo dem Mobilfunkmonster:

 

Problem Nr. 1: Momo ist ständig hungrig

Je mehr du mit Momo interagierst, umso hungriger wird sie. Besonders für Spiele, Videos und Musikstreaming benötig Momo viel von ihrer Leibspeise: Datenvolumen.

Doch dein Anbieter stellt dir monatlich nur ein bestimmtes Kontingent an Datenvolumen-Futter für Momo bereit. Zwar funktioniert Momo dann noch immer, aber ohne Futter wird sie sehr langsam und träge – Filme ansehen macht dann keinen Spaß mehr und auch andere Anfragen brauchen dann sehr sehr lange, bis Momo sie umsetzen kann.

Wie du berechnest, wie viel Datenvolumen Momo bei dir braucht und wie du Datenvolumen sparen kannst, erfährst du in diesen Artikeln:

Wie viel Datenvolumen wirklich sinnvoll ist: Flatrates, Prepaid und Co.

Wie viel Datenvolumen brauche ich?

Datenvolumen sparen mit iPhone und iPad

Datenvolumen sparen auf Android-Smartphones und -Tablets

Problem Nr. 2: Momo hat komische Freunde

Du entdeckst auf deiner Handyrechnung komische Posten, von denen du gar nichts weißt? Dann ist Vorsicht angebracht, denn wenn man nicht aufpasst, bringt Momo ihre komischen Freunde mit und versucht, sie bei dir unterzubringen. In der Fachsprache sind dies sogenannte Drittanbieter, die sich oftmals ungewollt bei dir einnisten. Sie wieder loszuwerden ist nicht immer einfach. Denn anders als Momo kommen ihre Freunde nicht direkt von deinem Anbieter sondern von sogenannten Drittanbietern, die nur über deine Handyrechnung abrechnen dürfen.

Doch es gibt eine gute Nachricht! Mit der sogenannten Drittanbietersperre kannst du Momo gleich von Anfang an verbieten, ihre Freunde zu dir einzuladen.

Willst du wissen, wie man Momos Freunde wieder los wird oder wie du ganz vermeiden kannst, dass diese bei dir einziehen, erfährst du das in diesen Artikeln:

Drittanbietersperre einrichten & Handyabos loswerden

Drittanbieter-Urteil: Wichtige Entscheidung für Verbraucher

Problem Nr. 3: Momo ist ein Stadtkind

Momo liebt die Stadt. Hier fühlt sie sich wohl, hilft dir schnell und sicher bei all deinen Fragen und verbindet dich jederzeit mit deinen Freunden.

Doch sobald du etwas außerhalb fährst, wirst du bemerken, dass Momo oftmals nicht mehr so recht funktioniert. Alles dauert etwas länger und telefonieren oder surfen ist manchmal sogar gar nicht mehr möglich.

Wie stark diese Liebe zur Stadt ausgeprägt ist hängt ein wenig davon ab, bei welchem Anbieter Momo aufgewachsen ist. Erfahrungsgemäß ist die Umland-Phobie bei Mobilfunkmonstern von Telekom und Vodafone weniger ausgeprägt, als bei denen von O2. Das kann sich jedoch von Gebiet zu Gebiet unterscheiden.

Kleiner Tipp: Unser Wechselkompass zeigt dir, in welchem PLZ-Gebiet Nutzer besonders gute oder besonders schlechte Erfahrungen mit ihrem Anbieter gemacht haben.

Wechselkompass Mobilfunk

Problem Nr. 4: Momo wird schnell müde

Dauernd unterwegs, ständig bemüht dir zu helfen. Je mehr du Momo forderst, desto schneller wird sie müde. Und irgendwann ist der Akku nur noch bei 1% und Momo fällt in den Tiefschlaf aus dem sie auch nichts und niemand so schnell wieder aufweckt. Und schon stehen wir da, ohne Orientierung, ohne Musik und ohne Verbindung zu unseren Freunden.

Doch zum Glück gibt es einige Möglichkeiten, wir man Akku spart, damit Momo einen wirklich den ganzen Tag begleiten kann. Oder du kaufst dir einfach eine Powerbank 🙂

So sparst du Smartphone Akku

Problem Nr. 5: Reisen mit Momo ist sehr teuer

Achtung, wenn du dein Mobilfunkmonster mit ins Ausland nimmst. Auch wenn du inzwischen innerhalb der EU zum Inlandstarif surfen und telefonieren kannst, sind Reisen ins EU-Ausland noch immer sehr teuer.
Vorsicht ist auch geboten, wenn du Momo mit auf eine Kreuzfahrt nimmst. Denn Mobilfunk-Verbindungen auf Schiffen sind oftmals besonders teuer – das böse Erwachen kommt dann mit der nächsten Rechnung. Alle Infos zu den Themen haben wir dir in den folgenden Blogartikeln zusammengestellt:

Neuregelung: EU Roaming Gebühren 2017

Die EU-Roaming Gebühren: Übersicht

Roaming Gebühren: In diesen Ländern gilt die Abschaffung

Roaming auf Schiffen und Flügen: Die wichtigen Besonderheiten auf Reisen

Momo hält nichts von Treue – regelmäßige Trennungen sind wichtig

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So sehr du Momo liebst, bist du zu treu und gibst du ihr zu viel Sicherheit, wird sie schnell undankbar. Deshalb ist es ratsam, Momo regelmäßig zu kündigen. Auch wenn du sie eigentlich gar nicht loswerden willst. Denn damit zeigst du ihr, dass du weißt, dass es auch andere Anbieter schöne Mobilfunkmonster-Töchter haben. Meist kommt Momo dann ganz kleinlaut zu dir zurück und versucht dich mit Geschenken von sich zu überzeugen. Sei es mehr Datenvolumen, weniger monatlichen Unterhalt oder gar ein neues Handy – sei dir sicher, Momo lässt sich etwas einfallen. Und wenn dir ihre Geschenke nicht gefallen, kannst du noch immer überlegen, ein Mobilfunkmonster eines anderen Anbieters bei dir einziehen zu lassen.

Erfahrungen von Nutzern zu verschiedenen Anbietern haben wir dir im Wechselkompass übersichtlich zusammengefasst. Einen Preisvergleich kannst du über viele Portale wie zum Beispiel billiger-telefonieren.de oder handytarife.de starten

 

Nun kennst du also Momo, das Mobilfunkmonster mit all ihren Vor- und Nachteilen. Als nächstes stellen wir dir Inge vor, das Internet- und Festnetzmonster.

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