Roaming-Gebühren: Gesetzliche Senkung fraglich

Simone Groß

Roaming-Gebühren fürs Telefonieren im Ausland sind meist sehr teuer. Um den Verbrauchern die hohen Kosten zukünftig zu ersparen, verhandelt die EU mit den Mobilfunkanbietern. Und senkt die Kosten. Ob das auch zukünftig so sein wird, ist fraglich.

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, einen Reformentwurf zu Roaming-Gebühren eingesehen zu haben, in dem die Kürzungen der Gebühren nicht mehr erwähnt wurden. Ein früheres Dokument der zuständigen Kommissarin Neelie Kroes enthielt noch die Forderung, Roaming-Gebühren bis 2022 um bis zu 90 Prozent zu senken. Bereits seit 2010 senkt die EU jährlich zum 1. Juli die Obergrenze der Roaming-Gebühren, die im Ausland anfallen können.

Roaming ist die Fähigkeit eines Mobilfunknetz-Teilnehmers in einem fremden Netzwerk Anrufe zu empfangen oder zu tätigen, Daten zu schicken und zu empfangen oder Zugriff auf andere Mobilfunknetzdienste zu haben.

Laut Spiegel widersprach Kroes‚ Sprecher der Meldung Reuters: „Wir planen weiterhin, das Roaming loszuwerden.“

Tipp: Via Crowd-Roaming kannst du im Ausland umsonst im Internet surfen.

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