Banking Apps im Test – Was wirklich zählt

Simone Groß

Stiftung Warentest hat 38 Banking Apps getestet – als Entwickler einer Finanz-App ein Grund, genauer hinzuschauen. 

In dem neuen Finanztest der Stiftung Warentest wurden erstmals Banking Apps unter die Lupe genommen. Da wurden wir, als Entwickler der Finanz-App kontoalarm, natürlich besonders hellhörig. Deshalb haben wir uns den Test genau angeschaut – aus Interesse und natürlich auch, um zu sehen, was wir noch besser machen können.

Banking Apps: Was waren die Kriterien?

Getestet wurden insgesamt 38 Apps für iOS und Android – darunter waren neben den etablierten Banken wie der Sparkasse, Postbank, Sparda Bank oder Commerzbank auch relativ neue Player wie Centralway Numbrs, Finanzblick oder OutBank.

Der Fokus des Tests lag vor allem auf Funktionsumfang, Nutzerfreundlichkeit sowie Passwort- und Datenschutzbestimmungen. Außerdem wurde überprüft, ob die Apps nur wirklich notwendige Informationen senden. Besonders bemängelt wurden Punkte wie, dass es bei einigen Apps nicht möglich war, Daueraufträge einzurichten oder die Überweisungen an einem bestimmtem Termin zu versenden.

So weit so gut – aber gibt da nicht mehr?

André M. Bajorat, CEO des B Figo hat es in seinem Blogbeitrag auf paymentandbanking.com recht gut auf den Punkt gebracht – sind die Standards, die Stiftung Warentest hier anwendet wirklich die entscheidenden für mobile Anwendungen? Bajorat sagt treffenderweise: „Ich vermisse die Würdigung von Ideen/Innovationen die mir als Nutzer das Banking wirklich leichter machen und nicht nur eine „kleine“ Abbildung des Browser-Bankings der Bank darstellt.“

Unser Anspruch für kontoalarm

Der Test hat uns vor allem darin bestärkt, dass die Datenübermittlung wohl DAS kritischste Thema bei der Entwicklung einer Finanz-App ist. Den Punkt, ob nur solche Daten übermittelt werden, die wirklich notwendig sind, haben wir für unsere iOS-App sogar vom TÜV Rheinland überprüfen lassen. Dennoch müssen wir hier weiterhin am Ball bleiben und den Sicherheitsstandard immer weiter hoch halten.

appstore

 

Die Möglichkeit, Überweisungen auszuführen, ist für kontoalarm bereits in Planung. Zu diesem Thema werden von Stiftung Warentest einige Features, wie Überweisungen zu terminieren oder Daueraufträge einzurichten, als essentiell angesehen.  Unserer Ansicht nach sind die Tester hier allerdings mit sehr konservativen Messkriterien herangegangen.

Unser Anspruch an kontoalarm ist es nicht, die Funktionen des Online Banking auf dem Smartphone 1:1 widerzuspiegeln. Denn genau das braucht der Nutzer eben nicht.
Vielmehr braucht er eine App, die die wichtigsten Funktionen übernimmt und diese ideal auf die Ansprüche abstimmt, die sich ergeben, wenn der Nutzer unterwegs ist.

kontoalarm_group_big

Wir legen deutlichen Wert darauf, die Usability für den Nutzer möglichst einfach aber auch nützlich zu gestalten. Auf dem Smartphone oder der Apple Watch muss er schnell einen Überblick über seine finanzielle Lage haben. Wenn es um Überweisungen geht, sollten diese einfach und mit wenigen Klicks erfolgen können – eine Funktion, die für kontoalarm bereits in Planung ist.
Wir gehen davon aus, dass sich in der Regel niemand von unterwegs aus um wichtige Daueraufträge oder größere Überweisungen kümmert. Diese werden, wie gewohnt, über das Online Banking erledigt.

Daher sehen wir – anders als die Stiftung Warentest und genau wie André M. Bajorat – vor allem die Nutzerfreundlichkeit und die Innovation im Fokus. Außerdem ist unser Anspruch, eben nicht das zu kopieren, was es online schon gibt, sondern mit neuen Ideen und Funktionen das Leben der Nutzer leichter zu machen und so eine verbraucherfreundliche und wirklich hilfreiche Finanz App zu entwickeln.

Banking Apps im Test - Gibt es da nicht mehr? Stiftung Warentest hat 38 Banking Apps getestet - als Entwickler einer Finanz-App ein Grund, genauer hinzuschauen. Artikelbewertungen: 3 5.0 / 5 3