aboalarm Kündigungsschreiben um Werbeverbot und Datenauskunftsanfrage erweiterbar!

Elena Petznik

Nutze deine Rechte und erweitere ab März unser bekanntes, anwaltlich geprüftes aboalarm Kündigungsschreiben um zwei optionale Textbausteine zum Werbeverbot und zur Datenauskunftsanfrage.

Du hast genug von nervigen Rückgewinnungsanrufen nach der Kündigung oder wolltest schon immer wissen, welche Daten dein Anbieter über dich speichert? In unseren Kündigungsschreiben findest du ab März zwei neue optionale Textboxen, mit denen du deinem Anbieter im Zuge deiner Kündigung ein Werbeverbot erteilen oder eine Datenauskunftsanfrage stellen kannst. Einfach mit nur zwei Klicks, schnell und sicher!

Warum sollte ich den Absatz zum Werbeverbot hinzufügen?

Stell dir vor, dein Telefon klingelt und Vertreter großer Anbieter versuchen, dich mit günstigen Angeboten zum Abschluss eines neuen Vertrags zu überreden. Ein solches Szenario kommt sicherlich nahezu jedem Verbraucher bekannt vor, insbesondere demjenigen, der erst kürzlich einen alten Vertrag gekündigt hat.

Erlaubt sind diese Werbeanrufe ohne Einwilligung übrigens nicht, erklärt die Bundesnetzagentur. Doch obwohl Studien belegen, dass 86 Prozent aller Deutschen unerlaubte Werbeanrufe als unerwünscht empfinden und sich jährlich zehntausende Betroffene bei der Bundesnetzagentur beschweren, gehören solche Telefongespräche nach wie vor zum Alltag vieler Verbraucher.

Bist auch du genervt von lästigen Werbeanrufen? Wir haben die Lösung für dich: Nutzt du für die Kündigung deines Vertrags unser Kündigungsschreiben und bist dir sicher, dass du von deinem Anbieter nach der Kündigung nicht weiter kontaktiert werden möchtest, um beispielweise neue Vertragsangebote zu erhalten, füge deinem Kündigungsschreiben den Abschnitt zum Werbeverbot hinzu. Einmal ausgesprochen, darf dich dein Anbieter anschließend weder telefonisch noch per E-Mail kontaktieren, es sei denn, du erteilst ihm in bestimmten Ausnahmefällen eine Sondergenehmigung.

Bernd Storm van’s Gravesande, Mitgründer und Geschäftsführer von aboalarm: „Wir wollen unseren Nutzern mit der zusätzlich auswählbaren Checkbox die Möglichkeit geben, mit nur einem Klick diesen lästigen Telefonanrufen den Riegel vorzuschieben. Mit der kostenlosen Funktion können Verbraucher unlauter agierenden Unternehmen Paroli bieten.“

Die Kontaktaufnahme per persönlich adressierter Werbesendung in Form eines Briefs umfasst das ausgesprochene Werbeverbot nicht, berichtet die Verbraucherzentrale. Die Wahrscheinlichkeit, dass dein Anbieter versucht, dich auf postalischem Weg zu einem neuen Vertragsabschluss zu überreden, halten wir jedoch für äußerst gering. Möchtest du dennoch auch keine Werbung per Post erhalten, solltest du gesondert Widerspruch bei dem jeweiligen Anbieter einreichen.

Übrigens: Den Textabschnitt zum Werbeverbot kannst du ganz einfach mit nur einem Klick auf das entsprechende Kästchen in unser Kündigungsschreiben integrieren und auch wieder entfernen. So bleibt es ganz allein dir überlassen, ob du gegenüber bestimmten Anbietern ein Werbeverbot aussprichst oder nicht.

Für was benötige ich den Abschnitt zur Datenauskunftsanfrage?

Die geänderte Datenschutzgrundverordnung(DSGVO) gibt dir seit dem 25. März 2018 das Recht, jederzeit Auskunft über deine persönlichen Daten zu verlangen. Dies ist gerade vor dem Hintergrund interessant, dass sich deutsche Staatsbürger laut einer Studie zwar mehr Gedanken über den Schutz ihrer Daten machen, als Bürger anderer Nationen, jedoch erheblich weniger wissen, was mit ihren persönlichen Daten tatsächlich passiert.

Zwar hast du schon seit längerer Zeit die Möglichkeit, eine Datenauskunftsanfrage über aboalarm zu versenden, allerdings musstest du hierfür bisher ein eigenes Schreiben zusätzlich zur Kündigung an deinen Anbieter schicken.

Dies ist ab dem ersten März nicht mehr nötig: Statt ein eigenes Schreiben versenden zu müssen, kannst du ganz einfach im Zuge deiner Kündigung Auskunft darüber verlangen, welche persönlichen Informationen der gekündigte Anbieter über dich gesammelt hat. Füge deinem Kündigungsschreiben hierzu einfach den Abschnitt zur Datenauskunft hinzu. Im Anschluss erhältst du eine kostenlose Übersicht von deinem Anbieter darüber, welche persönlichen Daten dieser über dich speichert, verarbeitet oder mit Dritten teilt.

Da die Datenauskunft nur einmal jährlich pro Anbieter möglich ist, haben wir einen Satz in den Textabschnitt integriert, der es deinem Anbieter nur erlaubt, dir eine Datenauskunft zukommen zu lassen, wenn diese kostenfrei für dich ist.

Hast du also aus Versehen zwei Datenauskunftsanfragen in einem Jahr an den gleichen Anbieter über unser Kündigungsschreiben versendet, musst du dir keine Gedanken machen, dass dir Gebühren berechnet werden, da der Anbieter der zweiten (in diesem Fall für dich kostenpflichtigen) Datenauskunft nicht nachkommen darf.

aboalarm Textboxen zu Werbeverbot und Datenauskunft
So sehen die Textboxen im Kündigungsschreiben aus

Muss ich die neuen Textboxen in jedem Kündigungsschreiben verwenden?

Wenn es nicht in deinem Interesse liegt, ein Werbeverbot auszusprechen oder eine Datenauskunft zu verlangen, musst du dies natürlich nicht. Wir möchten es dir lediglich ermöglichen, besonders einfach von deinen Rechten gegenüber deinem Anbieter Gebrauch zu machen. Ob du diese Option nutzt, bleibt ganz allein dir überlassen. Deswegen hast du bei jeder Kündigung die Wahl, beide, lediglich eine oder auch keine der optionalen Textboxen zu deinem Kündigungsschreiben hinzuzufügen. Die einzelnen Abschnitte zur Datenauskunftsanfrage oder zum Werbeverbot werden erst aktiviert, wenn du aktiv das entsprechende Häkchen setzt. Hier ist nichts vorausgewählt. Möchtest du lediglich eine normale Kündigung an deinen Anbieter senden und nicht von einer Kontaktsperre oder der einfachen Datenauskunft profitieren, kannst du das natürlich weiterhin.

Übrigens: Wundere dich nicht, wenn du die Option zum Ausspruch eines Werbeverbots nicht in all unseren Kündigungsschreiben findest. Bei ausgewählten Anbietern, die uns in einer Fair-Use-Policy bestätigt haben, dass sie keine unerlaubten und nervigen Werbeversuche durchführen werden, haben wir das Werbeverbot unter Vorbehalt herausgenommen.

Sollte dich ein solcher Anbieter dennoch mit penetranten Werbeanrufen belästigen, melde dich gerne bei uns! Wir konfrontieren diesen anschließend und werden den Absatz zum Werbeverbot, wenn nötig, zukünftig auch in den Kündigungsschreiben dieses Anbieters einfügen.

Zudem haben wir in einer Umfrage herausgefunden, dass die Mehrheit unserer Nutzer bestimmte Vertragsarten nur kündigt, um im Anschluss ein besseres Angebot zu erhalten, nicht um den Anbieter zu wechseln. Dazu gehören beispielsweise Handy- Pay-TV- oder DSL-Verträge. Bei einzelnen Anbietern, bei denen sogenannte strategische Kündigungen besonders beliebt und vor allem einfach möglich sind, bieten wir dir statt eines Werbeverbots, die Option, ein exklusives Angebot anzufordern. Fügst du diesen Absatz zu deinem Schreiben hinzu, wird dich dein Anbieter im Anschluss an deine Kündigung mit einem guten Rückgewinnungsangebot kontaktieren. Selbstverständlich ist auch diese Textbox optional und muss keinem Kündigungsschreiben hinzugefügt werden.

Warum sollte ich es aboalarm überlassen, meine Daten einzuholen oder ein Werbeverbot zu erteilen?

Du findest ein Werbeverbot oder eine Datenauskunft zwar interessant, fragst dich jedoch, warum du diese über aboalarm aussprechen solltest, statt selbst ein Schreiben an den Anbieter zu versenden?

Bernd Storm van’s Gravesande: „Wir wollen unseren Nutzern ein Werkzeug an die Hand geben, um von ihren Rechten, wie sie ihnen etwa die DSGVO einräumt, einfach Gebrauch machen zu können. Mit nur zwei Klicks können sie die Checkboxen aktivieren und damit ein Werbeverbot, sowie eine Datenauskunft erwirken.“

Denn wir machen es uns bereits seit zehn Jahren zur Aufgabe, uns für deine Verbraucherrechte einzusetzen und es dir zu ermöglichen, diese möglichst einfach gegenüber Unternehmen durchzusetzen. Durch die optionalen Textboxen in den Kündigungsschreiben bieten wir dir die Möglichkeit, ohne großen Mehraufwand und vor allem ohne weitere Kosten, nervige Telefonwerbung von deinem Anbieter nach der Kündigung loszuwerden oder einfach und schnell Übersicht darüber zu bekommen, welche persönlichen Daten dein Anbieter über dich speichert, verarbeitet oder mit Dritten teilt. Mit den neuen von unseren Anwälten erarbeiteten Textoptionen sparst du dir nervenaufreibende Formulierungen, denn wir wissen, wie schwer das Aufsetzen eines rechtlich gültigen Schreibens sein kann. Zudem benötigst du durch unsere neue Serviceerweiterung nicht länger bis zu drei verschiedene Schreiben, sondern kannst ein Werbeverbot, sowie die Datenauskunftsanfrage direkt im Zuge deiner Kündigung versenden.

Ob du deinem Anbieter ein Werbeverbot erteilst oder Auskunft über deine gespeicherten Daten verlangst, bleibt zu jeder Zeit dir überlassen.

Selbstverständlich erbringt dein Anbieter die Datenauskunft mit einer Übersicht über die von dir gespeicherten Informationen ausdrücklich dir und nicht aboalarm gegenüber. Wir übernehmen nur den Versand deiner Anfrage im Zuge deiner Kündigung. Weitere Infos erhältst du in unserem Artikel Datenauskunft anfordern: Schnell und einfach mit dem aboalarm Musterkündigungsschreiben.

Was du tun kannst, wenn dein Anbieter deiner Datenauskunftsanfrage nicht nachkommt, erfährst du in unserem Artikel Datenauskunftsanfrage verschickt: Was tun, wenn der Anbieter nicht reagiert?

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