Kündigung wegen Krankheit: Wie du dich wehren kannst!

Eine Kündigung wegen Krankheit ist grundsätzlich möglich, aber nicht immer gerechtfertigt. Du kannst dich also mehr...

Der aboalarm Blog - Job

Was darf der Arbeitgeber, was darfst du als Arbeitnehmer und was müssen beide bei einer Kündigung beachten? Das und mehr erfährst du in unserer Kategorie Job.

Job | 24.02.2015

Krankmeldung – das musst du beachten

Du musst deinem Arbeitgeber deine Krankmeldung umgehend übermitteln. Wir sagen dir, was du sonst noch wissen musst und was dein Arbeitgeber darf. Mit einer Krankmeldung teilst du deinem Arbeitgeber mit, dass es dir zu schlecht geht um zu arbeiten mehr...
Job | 20.02.2015

Überwachung bei Krankheit: Darf der Chef das?

Überwachung bei Krankheit? Laut dem Bundesarbeitsgericht geht das nur, wenn ein konkreter Verdacht besteht. Mehr dazu erfährst du hier. Darf dich dein Arbeitgeber bei einer Krankheit von einem Detektiv überwachen lassen, wenn er denkt, dass mehr...
Job | 26.01.2015

Mindestlohn: Die wichtigsten Fragen

Seit Anfang 2015 gilt in Deutschland ein flächendeckender Mindestlohn. Wir haben für dich die wichtigsten Fragen rund um den Mindestlohn beantwortet. Anfang diesen Jahres (2015) wurde in Deutschland ein flächendeckender Mindestlohn von 8,50€ mehr...
Job | 16.12.2014

Arbeitszeugnis: Was bedeutet eigentlich durchschnittlich?

Ein aktuelles Urteil wirft viele Fragen rund um das Arbeitszeugnis und die Benotung auf. Wir haben zu diesem Thema mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht, Dr. Michael Schreier, gesprochen. In dem vorliegenden Fall hatte eine Empfangsmitarbeiterin mehr...
Job | 12.12.2014

Firmenweihnachtsfeier: Schmaler Grat zwischen Spaß und Arbeit

Findet in deiner Firma bald eine Weihnachtsfeier statt? Wir sagen dir, warum du hingehen solltest und was du dort arbeitsrechtlich beachten solltest. Wie jedes Jahr zur Adventszeit steht bei den meisten Firmen eine Weihnachtsfeier an. Hierbei mehr...
Job | 17.09.2014

Facebook am Arbeitsplatz – Was ist erlaubt?

Facebook am Arbeitsplatz gehört mittlerweile zum Joballtag dazu. Doch darf man Facebook während der Arbeitszeit auch wirklich nutzen? Wir haben die Antwort. Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Instagram gehören heute zum Alltag der mehr...

Alles Wichtige zum Job, den unterschiedlichen Arten und wie du sie kündigst

  Du hast das Gefühl, in deinem Beruf festzustecken? Unter Umständen kann es sich dann lohnen, deinen Arbeitsvertrag zu kündigen. Egal ob es sich um einen Nebenjob, eine Festanstellung oder einen Studentenjob handelt, bevor du deinen Job kündigst, solltest du dich erst nach einem neuen Arbeitgeber umsehen. Doch welche Jobs gibt es eigentlich? Was musst du bei deiner Kündigung beachten? Und welche Rechte hast du?

Minijob, Nebenjob und Co.

In Jobbörsen im Internet findest du viele verschiedene Stellenangebote. Neben Vollzeitjobs findest du auch Minijobs, Nebenjobs Studentenjobs und Teilzeitstellen. Wo liegt der Unterschied zwischen den verschiedenen Jobs?

Festanstellung: Voll- und Teilzeitjob

Im Arbeitsvertrag wird deine tägliche Arbeitszeit festgelegt. Bei den meisten Unternehmen ist bei einem Vollzeitjob eine wöchentliche Arbeitszeit von 35 bis 40 Stunden üblich. Laut § 3 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) darf die tägliche Arbeitszeit acht Stunden nur in Ausnahmefällen überschreiten. Von einer Teilzeitstelle ist immer dann die Rede, wenn du kürzer arbeitest als ein Vollzeitbeschäftigter in der gleichen Firma und Position. Arbeiten Vollzeitkräfte in deinem Job beispielsweise 36 Stunden, bist du eine Teilzeitkraft, sobald deine Arbeitszeit im Regelfall maximal 35 Stunden beträgt.

Geringfügige Stellen: Midi- und Minijobs

Bei einem Minijob, oder auch 450-Euro-Job, handelt es sich um eine geringfügige Beschäftigung. Ein Minijob kann kurzfristig oder auch längerfristig ausgeführt werden. Wichtig ist jedoch, dass du nicht mehr als 450 Euro pro Monat verdienst. Du zahlst dann keine Sozialversicherungsbeiträge. Auf die Sozialversicherungsfreiheit kannst du jedoch freiwillig verzichten. Bei einem Midijob darfst du zwischen 450,01 und 850 Euro pro Monat verdienen. Hier zahlst du Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung. Wie hoch dein Anteil ist, hängt von deinem Bruttolohn ab.

Studentenjob

Bei einem Studentenjob arbeitet ein Student neben seinem Studium. Dies kann sowohl der Finanzierung des eigenen Studiums dienen, als auch der Ansammlung von Berufserfahrung. Optimal ist es, wenn der Studentenjob etwas mit dem später angestrebten Job zu tun hat. Dies bezeichnet man dann als Werkstudium. Die wöchentliche Arbeitszeit eines Werkstudenten beträgt in der Regel maximal 20 Stunden. Meist kann der Werkstudent in seinem Betrieb auch eine Abschlussarbeit schreiben – oftmals erhält er dann Unterstützung vom Arbeitgeber und schreibt im Gegenzug über ein Thema, das für den Arbeitgeber relevant ist.

Praktikum und Berufsausbildung

Ein Praktikum ist ein Job, der für eine bestimmte Zeit begrenzt ist. Das Praktikum dient dazu, neue Fähigkeiten zu erwerben oder bereits erworbene zu vertiefen. Auch die Berufsausbildung dient dazu, neue Fähigkeiten zu erlangen und ist für eine bestimmte Zeit begrenzt. Anders als bei einem Praktikum dauert die Anstellung länger – in der Regel 2,5 oder 3 Jahre – und du hast anschließend einen Berufsabschluss, beispielsweise Einzelhandelskauffrau / -kaufmann.

Arbeitsvertrag-Kündigung – das solltest du wissen

In deinem Arbeitsvertrag wird unter anderem die Kündigungsfrist für deine Arbeit geregelt. Diese orientiert sich an gesetzlichen Bestimmungen, muss ihnen jedoch nicht exakt entsprechen. So darf dein Arbeitgeber die Frist für die Kündigung deines Arbeitsvertrages zu deinen Gunsten verändern.

Unbefristeter Arbeitsvertrag: Kündigungsfrist

Die Frist für die Kündigung eines unbefristeten Arbeitsvertrages durch deinen Arbeitgeber orientiert sich an deiner Beschäftigungsdauer. Arbeitest du beispielsweise seit zwei Jahren in dem Unternehmen, beträgt die Frist einen Monat. Bei zwanzig Jahren sind es laut § 622 BGB sieben Monate. Als Arbeitnehmer hast du eine gesetzliche Kündigungsfrist von vier Wochen. Diese kann jedoch in deinem Arbeitsvertrag verlängert werden. Mehr dazu erfährst du in folgendem Artikel: Arbeitsvertrag: Ordentliche Kündigung.

Arbeitsvertrag Kündigung: Probezeit und befristeter Arbeitsvertrag

Während der Probezeit beträgt die Frist für die Kündigung deines Jobs zwei Wochen. Mehr dazu erfährst du in folgendem Blogartikel: Arbeitsvertrag: Kündigung in der Probezeit. Anders ist es bei einem befristeten Arbeitsvertrag: Wird im Arbeitsvertrag nichts Anderes festgelegt, kann er nicht ordentlich gekündigt werden. Das Arbeitsverhältnis endet automatisch. Liegt ein Grund für eine Sonderkündigung vor, ist diese natürlich möglich. Das kannst du in unserem Blogartikel Ausnahmefall: Kündigung befristeter Arbeitsvertrag nachlesen.

Arbeitsvertrag-Kündigung: Muster Kündigungsschreiben

Ein Muster für die Kündigung deines Arbeitsvertrages findest du bei aboalarm. Egal ob du Arbeitnehmer bist und deinen Arbeitsvertrag kündigen möchtest oder ob du als Arbeitgeber einem Angestellten kündigen willst – das passende Muster für deine Kündigung kannst du bei aboalarm kostenlos herunterladen.

Arbeitsrecht und Arbeitsvertrag – was ist wichtig?

Vor Abschluss eines Arbeitsvertrages solltest du dich ein wenig mit dem Arbeitsrecht auseinandersetzen. Welchen Inhalt muss ein Arbeitsvertrag haben und was darf dein Arbeitgeber überhaupt von dir verlangen?

Arbeitsrecht: Urlaub und Krankheit

Jeder Arbeitnehmer hat laut § 1Bundesurlaubsgesetz (BurlG) Anspruch auf bezahlten Urlaub. Laut § 3 BurlG muss der Urlaub mindestens 24 Werktage betragen – Sonn- und Feiertage sind hiervon ausgenommen. Wenn du krank bist, hast du Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Dies wird in § 3 Entgeltfortzahlungsgesetz geregelt. Diesem Gesetz zufolge zahlt dein Arbeitgeber 6 Wochen lang dein Gehalt weiter, wenn du an einer Krankheit leidest, die du nicht selbst verschuldet hast. Weitere Infos findest du in folgendem Blogartikel: Krankmeldung – das musst du beachten.

Arbeitsrecht: Überstunden und Pausen

Teilweise wirst du im Arbeitsvertrag dazu verpflichtet, Überstunden zu machen, falls du deine Arbeit in der vereinbarten Zeit nicht schaffst. Oftmals wird hier auch die Vergütung geregelt: Ob Überstunden ausbezahlt werden oder ob du sie als Urlaub abgegolten bekommst. Das Arbeitsrecht regelt auch die Pausen: Laut § 4 ArbZG hast du bei einer Arbeitszeit von sechs bis 9 Stunden Anspruch auf 30 Minuten Pause.

Arbeitsvertrag: Sonstiger Inhalt

Der Arbeitsvertrag regelt noch weitere Rahmenbedingungen für dein Arbeitsverhältnis. So legt dein Arbeitgeber in deinem Vertrag beispielsweise fest, ob dein Job befristet oder unbefristet ist. Mehr zum befristeten Arbeitsvertrag erfährst du in folgendem Blogartikel: Befristeter Arbeitsvertrag: Was darf drinstehen? Dein Arbeitsort, die Länge der Probezeit, dein Gehalt und die ausgeübte Tätigkeit sind in der Regel ebenfalls Bestandteil deines Arbeitsvertrages.