Zora – das Zeitschriften-Monster

Simone Groß

Heute wollen wir dir Zora, das Zeitschriften-Monster vorstellen. Denn auch wenn viele annehmen, sie würde aussterben, begleitet sie uns noch immer durch unseren Alltag.

Zugegeben, das Image des Zeitschriften-Monsters ist ein wenig angestaubt, heißt es doch immer wieder, wir würden uns alle nur noch online informieren. Dennoch gibt es im Schnitt noch immer mehr als ein Zeitschriften-Abo pro Haushalt.

Wie der Alltag mit Zora aussieht und wie du mit ihren Macken umgehst, haben wir für dich zusammengefasst.

Fernsehprogramm, Mode, Sport: Zora kennt sich bestens aus

Zora - Das Zeitschriften-Monster liestWarum nur gibt es in Zeiten des Internets mit Blogs, Youtube-Channels und sozialen Netzwerken noch immer mindestens ein Zeitschriften-Abo pro Haushalt? Die Antwort darauf liegt in der größten Stärke von Zora – denn sie kann sich über jedes Thema informieren – und sei es noch so klein – und liefert dir im Anschluss die wichtigsten Informationen schön verpackt und aufbereitet zu dir nach Hause.

Das beliebteste Thema ist hier das TV-Programm. Anscheinend schätzen es viele Deutsche noch immer, das Fernsehprogramm übersichtlich in einer Programmzeitschrift einsehen zu können. Dazu noch ein bisschen Klatsch und Tratsch – Zora versteht es, auf ihre Leser einzugehen.

Doch auch wenn es um Tipps rund um Styling, Mode oder gesunde Ernährung geht – Zora weiß Bescheid und gibt ihre Tipps gerne weiter.

Du magst Sport? Egal ob klassischer Fußball-Fan oder Extremsportler – Zora geht auf dich ein und sammelt die für dich wichtigen Informationen zusammen. Mit schönen Bildern und Texten sorgt sie dafür, dass du stets auf dem neuesten Stand bist.

Wie du siehst, das Zeitschriften-Monster kann sich für nahezu jedes Thema begeistern und liebt es, dich mit Wissen, Geschichten und den spannendsten Neuigkeiten zu versorgen.

Und was gibt es schöneres als gemütlich auf der Couch mehr über seine Interessen zu erfahren? Oder du nimmst Zora mit – egal ob im Zug oder Flugzeug, Das Zeitschriften-Monster reist gerne und sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt.

Aber Zeitschriften – sterben die nicht bald aus?

Mit dem Aufkommen des Internets und vor allem von sozialen Netzwerken und Blogs wurde der Zeitschriftenlandschaft schon lange der Tod vorhergesagt. Doch auch, wenn das Geschäft mit den gedruckten Ausgaben nicht gerade rosig ist, so entwickeln die Zeitschriften-Verleger immer wieder neue Modelle mit denen sie sich auf den Wandel einstellen.

So gibt es immer mehr Bezahlmodelle, für die Online-Inhalte von Zora – diese reichen von PaidContent bis hin zur Einbindung von Werbung auf der Website. Welche Bezahlmodelle es gibt und wie sie funktionieren haben wir im Artikel Online-Bezahlmodelle: Paid Content AdBlocking und Co. für dich zusammengefasst.

Doch was ist denn der Vorteil der Online-Version? Und was spricht für die gedruckte Ausgabe? Das erfährst du im Artikel: Zeitschriftenabo: Das gute alte Print-Abo im Rennen gegen die Online-Version

Wir sind uns sicher, auch in Zukunft wird Zora noch immer in deutschen Haushalten leben. Vielleicht in anderen Formen und nicht mehr als klassische Programmzeitschrift aber wir glauben an eine moderne Version von Zora, die uns noch lange begleiten wird.

Miese Geschäfte mit Zora: Vorsicht vor diesen Tricks

Die Beliebtheit von Zora wird ihr manchmal zum Verhängnis. Denn das Zeitschriften-Monster wird oft in unseriöse Geschäfte verwickelt, ohne dass sie es will. Wir zeigen dir die bekanntesten Maschen.

Masche 1: Das Abo, das soziale Projekte unterstützt – Ködern in der Fußgängerzone

Mit Ständen in der Fußgängerzone machen die Abo-Vertreiber auf sich aufmerksam und bieten Probeabos an. Oft wird behauptet, diese würden einen guten Zweck unterstützen, beispielsweise weil die Einnahmen zum Teil sozial schwachen Menschen zukommen würden.

Aus Gutgläubigkeit geben die Leute dann ihre Adress- und Bankdaten an und landen nach der Probezeit in einem kostenintensiven Abo, dass sie eigentlich gar nicht wollten. Hier ist es gut zu wissen, dass du ein in der Fußgängerzone geschlossenes Abo, genauso wie Verträge, die im Internet geschlossen wurden, 14 Tage lang widerrufen kannst. UND: Hast du keine schriftliche Widerrufsbelehrung erhalten so verlängert sich die Widerrufsfrist um ein ganzes Jahr. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass du den Vertrag nicht bereits angenommen hast. Du kannst also beispielsweise nicht die Rechnungen für die ersten drei Monate bezahlen und dann deinen Vertrag widerrufen.

Einen ausführlichen Artikel wie etwa die PVZ ihre Abos vertreibt haben wir hier für dich: PVZ kündigen: Raus aus dem Abo

Masche 2: Der Gewinnspielanruf – was bleibt ist ein Abo

Immer beliebter wird das folgende Szenario: Das Telefon klingelt und eine freundliche Stimme gratuliert zum Hauptgewinn bei einem Gewinnspiel. Meist handelt es sich um Reisen, Autos oder Geld. Für den Gewinn müsse man nur seine Adress- und Kontodaten angeben und ein Zweijahres-Abo einer Zeitschrift abschließen.
Voller Eifer gibt der Angerufene seine Kontaktdaten an und nimmt den Teil mit dem Abo gar nicht richtig wahr. Die Masche der Anrufer ist aufgegangen.

Denn oft wird dem Geprellten erst im Nachhinein klar, dass er ja an gar keinem Gewinnspiel teilgenommen hat und der Gewinn bleibt sowieso aus. Was aber mit Sicherheit im Briefkasten landet ist die Zeitschrift, die man abonniert hat.

Wie man mit solchen Fällen umgeht, kannst du in folgenden Blogbeiträgen nachlesen:

Vorsicht Abo – Wolfgang Klenk Buch und Zeitschriftenverlag kündigen

Monatsblick kündigen: So kommst du aus der Abofalle wieder raus!

MVR Medienvertrieb: Zeitschriftenabo statt große Gewinne nach dem Aboanruf

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Kommt Zora ungebeten zu dir nach Hause geflattert solltest du den Vertrag sofort widerrufen beziehungsweise kündigen. Denn hier gilt vor allem eines: Schnell sein lohnt sich – bezahle nicht, wenn dir entweder nicht bewusst war, dass du einen Vertrag abschließt oder du beim Vertragsabschluss getäuscht wurdest – beispielsweise weil du dachtest, du würdest eine Chance auf einen Gewinn haben.

Denn Zora sollte nur bei dir einziehen, wenn du sie auch wirklich bei dir haben willst.

Zora – das Zeitschriften-Monster Heute stellen wir Zora, das Zeitschriften-Monster vor. Denn auch wenn viele annehmen, sie würde aussterben, begleitet sie uns noch immer durch den Alltag. Artikelbewertungen: 1 5.0 / 5 1