Erfahrungsberichte

Hast du auch schon mal einen Vertrag gekündigt und deine Kündigung wurde abgelehnt? Ignoriert dein Anbieter mehrfach fristgerecht eingereichte Kündigungsschreiben? Wartest du seit Wochen auf eine Kündigungsbestätigung? Schreibst du endlose E-Mails an den Kundenservice, ohne eine Antwort zu erhalten?

Dann bist du nicht allein. Jeder, der einen Abovertrag hat, weiß, dass der Kündigungsvorgang oft nicht so einfach ist, wie man denkt.

Erfahrung vieler Nutzer

Aus eigener Erfahrung und aus den zahlreichen Berichten unserer Kunden wissen wir, wie kompliziert Unternehmen den Kündigungsvorgang gestalten können. Die Methoden der Anbieter sind nicht selten unfair, um ihre Kunden noch länger an sich zu binden. Überzeuge dich selbst: Hier ein paar E-Mail-Berichte unserer Kunden, die uns ihre Probleme bei einer Kündigung geschildert haben. Die Namen wurden von der aboalarm-Redaktion geändert.

FitnessFirst

image User 1 Als ich meinen Job wechselte und mit der neuen Position mehr Verantwortung und vor allem längere Arbeitszeiten bekommen habe, entschied ich mich, meine Fitness-First-Mitgliedschaft zu kündigen. Unter der Woche hatte ich sowieso keine Zeit mehr, Sport zu treiben. Da ich meine Kündigung im Fitnessstudio nicht persönlich abgeben konnte – ich war ja nie da – habe ich sie von der Arbeit aus gefaxt. Das war gerade noch rechtzeitig vor Ende der Kündigungsfrist. Zwei Wochen später habe ich immer noch keine Kündigungsbestätigung bekommen und rief bei Fitness First an, um den Bearbeitungsstand zu erfahren. Es stellte sich heraus, dass mein Fax dort nie angekommen war! Leider konnte ich das Sendeprotokoll auch nicht mehr finden. Der Vertrag hat sich also automatisch um ein Jahr verlängert. Ein Desaster! Unglaubliche 800 Euro einfach so aus dem Fenster geschmissen! Später erfuhr ich dann, dass meinem Kollegen genau das gleiche passiert ist. Obwohl Fitness First damals eine Kündigung per Fax zuließ, scheint bei denen kein Faxgerät zu funktionieren. Hätte ich per E-Mail gekündigt, wäre der Kündigungsbeweis immer noch in meinem Postfach gespeichert. Schade, dass nur wenige Anbieter eine elektronische Kündigung akzeptieren.

Stefanie B.*

Elitepartner – ein Erfahrungsbericht

image User 2 Nach zwei Jahren Singleleben war ich es satt, allein zu sein und dachte, dass ich nun endlich was unternehmen müsste. Freunde haben mir geraten, mich bei einer Online-Partnerbörse anzumelden und obwohl ich zunächst skeptisch war, wollte ich es schließlich doch einmal versuchen. Ich habe mich dann für Elitepartner entschieden. Die Persönlichkeitsanalyse und die individuellen Partnervorschläge auf dieser Seite haben mir sehr imponiert. Zunächst wollte ich die 14-tägige kostenlose Premium-Mitgliedschaft austesten, bevor ich mich langfristig für die Plattform anmeldete. Nachdem ich mein Persönlichkeitsprofil ausgefüllt habe, musste ich jedoch gleich meine Bankdaten eingeben. Komisch, dachte ich, wo die Probemitgliedschaft doch kostenlos ist. Elitepartner begründete das allerdings damit, dass sie nur so die Seriosität ihrer Mitglieder gewährleisten können. Ok, das klang plausibel. Ich habe alles eingetragen und mit einem Klick war ich Mitglied. Jedoch habe ich schon nach kurzer Zeit festgestellt, dass Online-Dating nichts für mich ist. Ich habe dann vorbildlich, drei Tage vor dem Ablauf der Testphase, meine Mitgliedschaft per E-Mail gekündigt. Für mich hat sich die Sache damit erledigt, jedenfalls bis ich auf mein Bankkonto geschaut habe. Dort wurde von Elitepartner die Jahresgebühr abgebucht – trotz Kündigung! Auf meine Anfrage, antwortete der Elitepartner-Kundenservice, dass meine elektronische Kündigung nicht rechtskräftig sei. Supernervig – doch leider kann man da nicht mal juristisch etwas machen. In den AGB von Elitepartner ist die Kündigung per E-Mail ausgeschlossen! Unglaublich, dass so etwas noch erlaubt ist!

Markus S.*

Berichte aus dem Internet

Auch das Internet ist voller Berichte darüber, wie problematisch das Kündigen von Verträgen sein kann. Nach einer kurzen Recherche haben wir zahlreiche Geschichten gefunden, die unterschiedlichste Gründe für die Ablehnung einer Kündigung demonstrieren. Hier eine Auswahl:

  • "Tadaaa, die Augustrechnung von euch ist da! Halt, wartet, ich habe doch gekündigt!"
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  • "Warum werde ich ignoriert? Muss ich wirklich meine Rechtsschutzversicherung in Anspruch nehmen, damit ein Anwalt die Kündigung durchsetzt?"
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  • "Vodafone reagierte jedoch wochenlang nicht! Nachdem ich mich per Fax beschwerte, wurde mir die Kündigung zum März 2013 bestätigt! Angeblich hatten sie von mir keine Kündigung bekommen!"
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  • "Hallo, ich habe heute die neue Bahncard trotz fristgerechter Kündigung erhalten."
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  • "Das ist halt die Taktik von Sky. Sie bieten solcher super Kondition an und hoffen, dass die Kunden das Kündigung vergessen."
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  • "Nach mehreren Telefonaten mit der Kundenhotline von Vodafone erfuhr ich (anscheinend durch einen Versprecher), dass die Kündigung bei Vodafone bereits eingegangen ist... es scheint eine ganz miese Geschäftspraxis in diesem Unternehmen zu sein, die Kündigungen nicht sofort zu bearbeiten und somit die Kündigungsfrist zu übergehen. Der Kunde ist am Ende der Leidtragende und noch einmal 12 Monate im Vertrag gefangen. "
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  • "Elite Partner ködert mit einer 14-tägigen kostenlosen Premium Partnerschaft. Der Haken an der Geschichte: Sie müssen, obwohl ja kostenlos, Ihre Bankdaten angeben. (...) Weil: vergessen Sie die Kündigung (3 Tage vor Ablauf der Gratismitgliedschaft) kann so gleich der ganze Jahresbeitrag abgebucht werden. Egal ob sie Partnervorschläge erhalten oder nicht. Hier wird ganz offensichtlich mit der Vergesslichkeit des Kunden gerechnet!!"
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  • "...ich habe vor einiger Zeit eine Dummheit begangen, indem ich mich auf der Partnerschaftsseite www.flirtcafe.de registriert habe. Kurz darauf kam vom Betreiber Medusa United Media GmbH eine erste Abbuchung von 57 € , weil ich angeblich schon vom Angebot Gebrauch gemacht hätte. Dabei war ein Erstzugang für 0,99 € angekündigt."
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* Namen von der Redaktion geändert.