Fitness First Kündigung: Nur handschriftlich

Lukas Rumpler

 

Fitness First Kündigung – Wir erklären dir, wie du deine Mitgliedschaft bei Fitness First kündigen kannst und sagen dir, worauf du achten solltest.

Die Kette Fitness First betreibt weltweit Fitnessstudios und bietet alleine in Deutschland mehr als 87 Clubs für rund 270.000 Mitglieder an. Dabei unterscheiden sich die Mitgliedschaften von einander, da du wählen kannst, ob du nur in einem Club, in einer Stadt oder in ganz Deutschland trainieren möchtest. Zudem gibt es vier verschiedene Arten von Fitness First Studios. Dennoch gleichen sich alle Mitgliedschaften in der Kündigung. Wir erklären dir, zu welchem Zeitpunkt du deine Fitness First Kündigung einreichen musst und was es dabei zu beachten gibt.

Fitness First Kündigung: Kündigungsschreiben handschriftlich

Jetzt Fitness First kündigen

Die Kündigungsbedingungen regelt Fitness First in Punkt 3 der AGB. Dort kannst du entnehmen, dass du schriftlich, mit einer First von 3 Monaten, kündigen musst. Schriftlich bedeutet laut den AGB, dass du „eine schriftliche, handschriftlich unterzeichnete Erklärung“ abgeben musst. Diese kannst du direkt in deinem Fitnessstudio abgeben oder per Brief, am besten jedoch mit Einschreiben und Rückschein an folgende Adresse schicken:

Fitness First Kündigung: Adresse

Fitness First Germany GmbH
Hanauer Landstraße 148a
60314 Frankfurt

Die normalen Verträge von Fitness First haben eine Laufzeit von 12 Monaten. Allerdings steht auf der Webseite von Fitness First, dass auch Verträge mit kürzerer Laufzeit angeboten werden können. Diese Verträge bekommst du aber individuell in einem Fitnessstudio vor Ort. Unabhängig von der vereinbarten Laufzeit gilt, dass die Verträge danach unbefristet weiterlaufen und mit einer Frist von 3 Monaten gekündigt werden können.

Für dein Kündigungsschreiben hat Aboalarm eine Vorlage für dich vorbereitet, die du nur noch mit deinen persönlichen Daten, sowie der Vertragsnummer, ausfüllen musst und im Anschluss direkt ausdrucken kannst. Dieses Schreiben gibst du einfach rechtzeitig in deinem Fitnessstudio ab und lässt dir die Kündigung schriftlich bestätigen oder schickst es als Einschreiben mit Rückschein.

Fitness First Kündigung: Pausen während Krankheit und Schwangerschaft

In Punkt 4 der Fitness First AGB ist der Umgang mit Pausen während der Vertragslaufzeit geregelt. Allerdings ist darin nicht speziell festgelegt, wie sich Fitness First in einem solchen Fall verhält, sondern vielmehr, dass man sich an die gesetzlichen Maßgaben halten würde. Zudem hast du kein Sonderkündigungsrecht während einer Schwangerschaft oder Krankheit, sondern darfst deinen Vertrag nur pausieren, musst also für die entsprechenden Monate nichts bezahlen, während sich der Vertrag gleichzeitig verlängert.

Solltest du dich also verletzt haben, reicht es ein ärztliches Attest abzugeben, das bestätigt, dass du für einen bestimmten Zeitraum nicht trainieren kannst. Solltest du aber aufgrund einer Verletzung dauerhaft nicht trainieren können, könntest du auch ein Sonderkündigungsrecht haben. Hier muss allerdings von Fall zu Fall entschieden werden. Ein Sonderkündigungsrecht hast du normalerweise dann, wenn dir das Festhalten am Vertrag unzumutbar wäre.

Gleiches gilt bei Schwangerschaften und beruflich bedingten Auslandsaufenthalten. Laut Fitness First FAQ reicht eine Bestätigung über die Schwangerschaft oder eine schriftliche Bestätigung des Arbeitgeber über den beruflich bedingten Auslandsaufenthalt.

Fitness First Kündigung: Das Aboalarm-Fazit

Die Fitness First Kündigung funktioniert nicht über die einfachen Wege, wie Fax oder E-Mail. Damit macht Fitness First genau das Gegenteil vom Konkurrenten McFit, der eine Kündigung direkt im Fitnessstudio ausschließt, dafür aber die Kündigung per Brief, Fax oder E-Mail akzeptiert.

Wir denken, dass eine Kündigung direkt im Fitnessstudio durchaus Sinn machen kann, da du im Normalfall bis zum Ende des Vertrages weiter trainierst und so ohnehin in das Fitnessstudio gehen würdest. Allerdings wäre es kundenfreundlich, die anderen Kündigungsmöglichkeiten, wie Fax oder E-Mail nicht komplett auszuschließen.

Die Möglichkeit den Vertrag bei Krankheit, Schwangerschaft oder beruflich bedingten Auslandsaufenthalt zu pausieren reicht oft vollkommen aus, da du nach einer gewissen Zeit wieder trainieren kannst. Anders sieht die Lage aber aus, wenn du dauerhaft Krank bist und deswegen nicht mehr trainieren kannst. In diesem Fall steht dir normalerweise das Recht einer außerordentlichen Kündigung zu.

 

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