Arbeitsvertrag kündigen: Alle Artikel zum Thema auf einen Blick!

Ob ein bevorstehender Jobwechsel, ein neuer Nebenjob oder die Anmeldung der Selbstständigkeit – das Arbeitsrecht ist mehr...

Der aboalarm Blog - Job

Was darf der Arbeitgeber, was darfst du als Arbeitnehmer und was müssen beide bei einer Kündigung beachten? Das und mehr erfährst du in unserer Kategorie Job.

Job | 22.05.2018

Bahnstreik, Poststreik und Co: Antworten auf die wichtigsten Fragen in unserer Streik Q&A

Oftmals merkt man gar nicht, wie sehr manche Berufsstände zum Funktionieren der öffentlichen Ordnung beitragen, bis sie weg sind - und genau solche Probleme sollen durch Streiks verändert werden. Gekämpft wird für mehr Anerkennung und mehr Geld mehr...
Job | 10.04.2018

Rechte beim KiTa-Streik [UPDATE]

Schon am 22. März rief Verdi Kita-Mitarbeiter zum Warnstreik auf. Nachdem sich die Partein bis heute nicht einigen konnten, streiken heute (10. April 2018) wieder die KiTa-Mitarbeiter in München. Was darfst du während des KiTa-Streiks als mehr...

Newsletter Anmeldung

Melde dich zu unserem Newsletter an. So verpasst du keine Gratis-Fax-Aktionen oder Verbrauchertipps.

Job | 29.03.2018

Überwachung am Arbeitsplatz: Was du als Arbeitnehmer hinnehmen musst – und was nicht!

Wenn der Arbeitgeber zu Überwachung am Arbeitsplatz greift, kann das das Betriebsklima deutlich drücken. Der Grat zwischen dienstlicher und privater Überwachung ist nämlich schmal und Arbeitnehmer können sich zu unrecht verdächtigt fühlen. Dem mehr...
Job | 22.03.2018

Selbst und ständig: In drei Schritten deine Selbstständigkeit anmelden

Du hast genug vom Angestellten-Dasein und willst dein eigener Chef sein? Du hast eine grandiose Geschäftsidee, die unsere Welt revolutionieren wird? Der Business-Plan ist bereits geschrieben und die Ressourcen gesammelt? Dann wage den Schritt in die mehr...
Job | 15.03.2018

Deine Rechte als Werkstudent: Das gilt für Urlaub, Sozialabgaben und Co.

Du möchtest neben dem Studium als Werkstudent arbeiten, fragst dich jedoch, welche Regelungen für Urlaub, Krankheit oder Sozialabgaben gelten? Wir erklären dir deine Rechte als Werkstudent. Gerade an beliebten Studienorten sind Miet- und mehr...
Job | 08.03.2018

Nebenjob versteuern: Lieber einen Minijob oder doch den Einstieg in die Selbstständigkeit wagen?

In den letzten zwanzig Jahren hat sich die Zahl derjenigen, die ihr Gehalt mit einem Zweitjob aufstocken verdreifacht. So jedoch auch die Zahl derjenigen, die sich fragen, ob oder wie man den eigenen Nebenjob versteuern muss. Wie sieht es bei den mehr...

Alles Wichtige zum Job, den unterschiedlichen Arten und wie du sie kündigst

  Du hast das Gefühl, in deinem Beruf festzustecken? Unter Umständen kann es sich dann lohnen, deinen Arbeitsvertrag zu kündigen. Egal ob es sich um einen Nebenjob, eine Festanstellung oder einen Studentenjob handelt, bevor du deinen Job kündigst, solltest du dich erst nach einem neuen Arbeitgeber umsehen. Doch welche Jobs gibt es eigentlich? Was musst du bei deiner Kündigung beachten? Und welche Rechte hast du?

Minijob, Nebenjob und Co.

In Jobbörsen im Internet findest du viele verschiedene Stellenangebote. Neben Vollzeitjobs findest du auch Minijobs, Nebenjobs Studentenjobs und Teilzeitstellen. Wo liegt der Unterschied zwischen den verschiedenen Jobs?

Festanstellung: Voll- und Teilzeitjob

Im Arbeitsvertrag wird deine tägliche Arbeitszeit festgelegt. Bei den meisten Unternehmen ist bei einem Vollzeitjob eine wöchentliche Arbeitszeit von 35 bis 40 Stunden üblich. Laut § 3 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) darf die tägliche Arbeitszeit acht Stunden nur in Ausnahmefällen überschreiten. Von einer Teilzeitstelle ist immer dann die Rede, wenn du kürzer arbeitest als ein Vollzeitbeschäftigter in der gleichen Firma und Position. Arbeiten Vollzeitkräfte in deinem Job beispielsweise 36 Stunden, bist du eine Teilzeitkraft, sobald deine Arbeitszeit im Regelfall maximal 35 Stunden beträgt.

Geringfügige Stellen: Midi- und Minijobs

Bei einem Minijob, oder auch 450-Euro-Job, handelt es sich um eine geringfügige Beschäftigung. Ein Minijob kann kurzfristig oder auch längerfristig ausgeführt werden. Wichtig ist jedoch, dass du nicht mehr als 450 Euro pro Monat verdienst. Du zahlst dann keine Sozialversicherungsbeiträge. Auf die Sozialversicherungsfreiheit kannst du jedoch freiwillig verzichten. Bei einem Midijob darfst du zwischen 450,01 und 850 Euro pro Monat verdienen. Hier zahlst du Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung. Wie hoch dein Anteil ist, hängt von deinem Bruttolohn ab.

Studentenjob

Bei einem Studentenjob arbeitet ein Student neben seinem Studium. Dies kann sowohl der Finanzierung des eigenen Studiums dienen, als auch der Ansammlung von Berufserfahrung. Optimal ist es, wenn der Studentenjob etwas mit dem später angestrebten Job zu tun hat. Dies bezeichnet man dann als Werkstudium. Die wöchentliche Arbeitszeit eines Werkstudenten beträgt in der Regel maximal 20 Stunden. Meist kann der Werkstudent in seinem Betrieb auch eine Abschlussarbeit schreiben – oftmals erhält er dann Unterstützung vom Arbeitgeber und schreibt im Gegenzug über ein Thema, das für den Arbeitgeber relevant ist.

Praktikum und Berufsausbildung

Ein Praktikum ist ein Job, der für eine bestimmte Zeit begrenzt ist. Das Praktikum dient dazu, neue Fähigkeiten zu erwerben oder bereits erworbene zu vertiefen. Auch die Berufsausbildung dient dazu, neue Fähigkeiten zu erlangen und ist für eine bestimmte Zeit begrenzt. Anders als bei einem Praktikum dauert die Anstellung länger – in der Regel 2,5 oder 3 Jahre – und du hast anschließend einen Berufsabschluss, beispielsweise Einzelhandelskauffrau / -kaufmann.

Arbeitsvertrag-Kündigung – das solltest du wissen

In deinem Arbeitsvertrag wird unter anderem die Kündigungsfrist für deine Arbeit geregelt. Diese orientiert sich an gesetzlichen Bestimmungen, muss ihnen jedoch nicht exakt entsprechen. So darf dein Arbeitgeber die Frist für die Kündigung deines Arbeitsvertrages zu deinen Gunsten verändern.

Unbefristeter Arbeitsvertrag: Kündigungsfrist

Die Frist für die Kündigung eines unbefristeten Arbeitsvertrages durch deinen Arbeitgeber orientiert sich an deiner Beschäftigungsdauer. Arbeitest du beispielsweise seit zwei Jahren in dem Unternehmen, beträgt die Frist einen Monat. Bei zwanzig Jahren sind es laut § 622 BGB sieben Monate. Als Arbeitnehmer hast du eine gesetzliche Kündigungsfrist von vier Wochen. Diese kann jedoch in deinem Arbeitsvertrag verlängert werden. Mehr dazu erfährst du in folgendem Artikel: Arbeitsvertrag: Ordentliche Kündigung.

Arbeitsvertrag Kündigung: Probezeit und befristeter Arbeitsvertrag

Während der Probezeit beträgt die Frist für die Kündigung deines Jobs zwei Wochen. Mehr dazu erfährst du in folgendem Blogartikel: Arbeitsvertrag: Kündigung in der Probezeit. Anders ist es bei einem befristeten Arbeitsvertrag: Wird im Arbeitsvertrag nichts Anderes festgelegt, kann er nicht ordentlich gekündigt werden. Das Arbeitsverhältnis endet automatisch. Liegt ein Grund für eine Sonderkündigung vor, ist diese natürlich möglich. Das kannst du in unserem Blogartikel Ausnahmefall: Kündigung befristeter Arbeitsvertrag nachlesen.

Arbeitsvertrag-Kündigung: Muster Kündigungsschreiben

Ein Muster für die Kündigung deines Arbeitsvertrages findest du bei aboalarm. Egal ob du Arbeitnehmer bist und deinen Arbeitsvertrag kündigen möchtest oder ob du als Arbeitgeber einem Angestellten kündigen willst – das passende Muster für deine Kündigung kannst du bei aboalarm kostenlos herunterladen.

Arbeitsrecht und Arbeitsvertrag – was ist wichtig?

Vor Abschluss eines Arbeitsvertrages solltest du dich ein wenig mit dem Arbeitsrecht auseinandersetzen. Welchen Inhalt muss ein Arbeitsvertrag haben und was darf dein Arbeitgeber überhaupt von dir verlangen?

Arbeitsrecht: Urlaub und Krankheit

Jeder Arbeitnehmer hat laut § 1Bundesurlaubsgesetz (BurlG) Anspruch auf bezahlten Urlaub. Laut § 3 BurlG muss der Urlaub mindestens 24 Werktage betragen – Sonn- und Feiertage sind hiervon ausgenommen. Wenn du krank bist, hast du Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Dies wird in § 3 Entgeltfortzahlungsgesetz geregelt. Diesem Gesetz zufolge zahlt dein Arbeitgeber 6 Wochen lang dein Gehalt weiter, wenn du an einer Krankheit leidest, die du nicht selbst verschuldet hast. Weitere Infos findest du in folgendem Blogartikel: Krankmeldung – das musst du beachten.

Arbeitsrecht: Überstunden und Pausen

Teilweise wirst du im Arbeitsvertrag dazu verpflichtet, Überstunden zu machen, falls du deine Arbeit in der vereinbarten Zeit nicht schaffst. Oftmals wird hier auch die Vergütung geregelt: Ob Überstunden ausbezahlt werden oder ob du sie als Urlaub abgegolten bekommst. Das Arbeitsrecht regelt auch die Pausen: Laut § 4 ArbZG hast du bei einer Arbeitszeit von sechs bis 9 Stunden Anspruch auf 30 Minuten Pause.

Arbeitsvertrag: Sonstiger Inhalt

Der Arbeitsvertrag regelt noch weitere Rahmenbedingungen für dein Arbeitsverhältnis. So legt dein Arbeitgeber in deinem Vertrag beispielsweise fest, ob dein Job befristet oder unbefristet ist. Mehr zum befristeten Arbeitsvertrag erfährst du in folgendem Blogartikel: Befristeter Arbeitsvertrag: Was darf drinstehen? Dein Arbeitsort, die Länge der Probezeit, dein Gehalt und die ausgeübte Tätigkeit sind in der Regel ebenfalls Bestandteil deines Arbeitsvertrages.