Kostenfalle Online-Dating: Vorsicht ist gefragt

Simone Groß

Online-Dating liegt voll im Trend. Doch oft warten hohe Rechnungen auf die Flirt-Willigen. Welche Kostenfallen es gibt, erfährst du im Aboalarm-Blog.

Online-Dating ist in den letzten Jahren sehr populär geworden. Inzwischen gibt es rund 2.000 Online-Dating-Plattformen mit den unterschiedlichsten Ausrichtungen. Von der langfristiger Partnerschaft bis zum kurzen Abenteuer, im Internet findet man Partner für jede Gelegenheit. Dabei hat die Online-Suche nach einem Partner  längst den etwas peinlichen Beigeschmack verloren. Heute ist Online-Dating nicht mehr nur für Versager und solche, die im realen Leben keine Chance haben einen Partner zu finden. Es ist inzwischen ganz normal geworden über ein Online-Portal nach einem Partner zu suchen.

Doch bei allen Hoffnungen der flirtwilligen Singles kommt die Ernüchterung oft schon bald nach der Anmeldung. Viele der Dienste müssen teuer bezahlt werden, um sie vollumfänglich nutzen zu können und selbst nach der Abmeldung oder Kündigung kommen weiter Rechnungen nach Hause. Deshalb haben wir für dich zusammengestellt, welche Kostenfallen lauern und worauf du achten musst.

Kostenfalle Online-Dating: kein Flirt ohne Abo

Die meisten Online-Dating Portale bieten eine kostenlose Basis-Mitgliedschaft an. Je nach Anbieter hast du mit dieser verschiedene Möglichkeiten. Den meisten Partnervermittlungen gemeinsam ist jedoch eins: Willst du die Seite vollumfänglich nutzen und mehrere Leute anschreiben oder das ganze Profil der potenziellen Partner sehen, musst du ein kostenpflichtiges Abo abschließen.

Doch auch bei zunächst kostenlosen Probezeiträumen lauern versteckte Kosten. Denn oft wird für bereits in Anspruch genommene Leistungen des Portals im Nachhinein eine Rechnung gestellt, falls man nach dem Probeabo nicht ein ein kostenpflichtiges Abo wechseln will.

So ist bei vielen Anbietern ein Persönlichkeitstest notwendig, der bei einer Kündigung in Rechnung gestellt wird. Dann bezahlt man schnell 100 Euro für einen Persönlichkeitstest, den man eigentlich nie haben wollte. Oft in den AGB versteckt ist auch der sogenannte Wertersatz, der bei einer Kündigung für bereits geleistete Dienste der Online-Dating-Plattform in Rechnung gestellt wird. Pro geschriebener Nachricht werden hier teilweise Beträge bis zu 15 Euro fällig, pro gelesener Nachricht sogar bis zu 35 Euro.

Kostenfalle Online-Dating: So schützt du dich

Zunächst einmal solltest du dir vor Beitritt in eine Online-Dating Börse genau überlegen, was du dir davon versprichst und wie viel du bereit bist auszugeben. Suchst du nach einer festen Partnerschaft, kommen andere Portale in Frage als bei der Suche nach unverbindlichen Flirts und Abenteuern. Eine Übersicht über die Preise verschiedener Online-Dating Plattformen gibt der Ratgeber von Online-Partnersuche.de.

Wichtig ist auch, dass du dir die AGB der Partnerbörse deiner Wahl genau durchliest. Dort findest du die Bedingungen für die Kündigung und auch Hinweise auf mögliche Kosten, die auch nach einer Kündigung auf dich zukommen können. Besonders bei dem Wörtchen „Wertersatz“ solltest du hellhörig werden und genau hinsehen. Die AGB von einigen Partnerbörsen haben wir bereits in einem anderen Beitrag hinsichtlich der Kündigungsbedingungen für dich gecheckt. Ausführlich angesehen haben wir uns bereits auch einige große Partnervermittlungen wie eDates, C-Date, Cougar Life und Elitepartner. Weitere Tipps zum Verhalten bei Problemen mit Online-Dating Plattformen gibt die Verbraucherzentrale Hamburg.

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