Google Fotos Kosten: Seit 1. Juni musst du zahlen

Sophie Hartmann

Nutzt du den Speicherplatz von Google Fotos? Dann solltest du nachfolgende Änderungen beachten.

Seit einigen Wochen können Nutzer von Google Fotos nicht mehr unbegrenzt Bilddateien in ihren Online-Speicher hochladen. Ob es Ausnahmen gibt, wie das neue Abo-Modell funktioniert und welche Alternativen zu Google Fotos du hast, erfährst du hier.

Google Fotos Kosten: Das ändert sich für dich

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Bisher war Google Fotos kostenlos und ermöglichte es seinen Nutzern, beliebig viele Mediendateien in der zugehörigen Cloud abzuspeichern. Seit dem 1. Juni gehört das jedoch der Vergangenheit an. Nutzer von Google Fotos haben jetzt nur noch eine kostenlose Speicherkapazität von 15 Gigabyte. Je nach Auflösung sind das zwischen 500 und 2 500 Fotos. Wenn du mehr Speicher benötigst, musst du eine monatliche Gebühr bezahlen. Für zwei Euro erhältst du 100 GB Speicherplatz. Wenn du zehn Euro ausgibst, kannst du bis zu zwei Terabyte Online-Speicher mit deinen Dateien belegen.

Die neue Regelung gilt nicht für solche Fotos, die du bereits vor dem 1. Juni 2021 in die Cloud geladen hast.

Google Fotos kündigen: So beendest du deinen kostenpflichtigen Account

Du hast das Google Fotos Abonnement für mehr Speicherplatz abgeschlossen, bist allerdings nicht mehr zufrieden damit? Wir zeigen dir, wie du Google Fotos ganz einfach kündigen kannst:

  • Gehe auf folgende Seite: https://one.google.com/storage.
  • Logge dich in dein Konto ein.
  • Jetzt kannst du unter dem Menüpunkt Abomodell auf „Kündigen“ klicken. Bestätige das im nächsten Schritt noch einmal mit „Abo kündigen“.
  • Im Anschluss erhältst du eine E-Mail mit deiner Kündigungsbestätigung.
Die Laufzeit des Google Foto Abos beträgt in der Regel einen Monat und du kannst deine Kündigung jederzeit einreichen. Kündigst du nicht, verlängert sich dein Abo automatisch um eine weitere Vertragsperiode.

Diese Alternativen hast du zu Google Fotos

Dir sind die Google Fotos Kosten zu hoch und du hast keine Lust mehr auf diese Cloud? Vielleicht findest du unter den folgenden Anbietern eine Alternative:

  • Microsoft Onedrive: Alle Besitzer einer Microsoft Office-365-Lizenz können sich über einen gratis Speicherplatz von einem Terabyte freuen. Bei einer Familienlizenz wird dieser sogar auf sechs Terabyte aufgestockt.
  • GMX oder Web.de: Hier erhältst du 50 Gigabyte Speicherkapazität in der Cloud für knapp einen Euro monatlich.
  • Amazon Photos: Du besitzt Amazon Prime? Dann hast du die Möglichkeit unbegrenzt viele Fotodateien bei Amazon Photos abzuspeichern – ohne Zusatzkosten. Für Videouploads über einer Größe von fünf Gigabyte benötigst du allerdings ein kostenpflichtiges Abo.
  • Flickr: Nach der Anmeldung auf dem Portal kannst du bis zu 1 000 Fotos und Videos in der Cloud abspeichern. Für unbegrenzten Speicherplatz musst du allerdings ein Abonnement für sieben Dollar pro Monat abschließen.
Beachte bei der Wahl deiner Cloud zusätzlich, welche Regelungen dein ausgewählter Provider bezüglich Datenschutz befolgt.

Wir möchten darauf hinweisen, dass es sich bei unseren Angaben um redaktionelle Inhalte zum Zwecke der Information handelt, die keine im Einzelfall geltenden Vertragskonditionen oder ähnliches darstellen. Hierfür solltest du die vereinbarten Vertragskonditionen und den genauen Vertragstext deines Anbieters einsehen, da wir diese Details nicht tagesaktuell prüfen können.