Besonderheiten bei der Prepaid Rufnummernmitnahme: Worauf du achten solltest

Wenn du den Mobilfunkanbieter wechseln möchtest, kannst du deine bisherige Rufnummer in der Regel mit zu deinem neuen Anbieter nehmen. Bei der Prepaid Rufnummernmitnahme gibt es einige Besonderheiten gegenüber der herkömmlichen Portierung. Hier erfährst du, was du dabei beachten solltest.

Zwar nimmt einer statista-Umfrage zufolge der Anteil derjenigen, die Prepaidkarten verwenden, gegenüber den Vertragshaltern ab, jedoch nutzen immer noch rund 25 Prozent das flexible Prepaidmodell.

Prepaid Rufnummernmitnahme: Nicht überall möglich

Während Vertragskunden bei der Rufnummermitnahme relativ frei sind, haben Prepaidkunden je nach Anbieter eingeschränktere Möglichkeiten:

So ist es gerade bei Discountern oftmals nicht möglich, eine Rufnummer von einem Laufzeitvertrag auf eine Prepaidnummer mitzunehmen. Andersrum ist die Rufnummernmitnahme in der Regel kein Problem.

Voraussetzungen für die Prepaid Rufnummernmitnahme

  • Bei der Prepaid Rufnummernmitnahme benötigt der Anbieter deiner Prepaidkarte in der Regel eine Verzichtserklärung von dir, mit der du bestätigst, dass du keinen Gebrauch mehr von deiner bisherigen Prepaidkarte machen möchtest. Dazu gibt es meist eine Vorlage vom jeweiligen Anbieter. Je nach Anbieter verzichtest du mit dieser Erklärung vor allem auf dein Restguthaben.
  • Außerdem kannst du nicht einfach frei wechseln, wenn du bisher mit deiner Prepaidkarte ein Vertragshandy benutzt hast. Die Öffnung der SIM-Locksperre, die verhindert, dass das Handy mit einer neuen Karte nutzbar ist, lässt sich der Anbieter nicht selten mit bis zu 100 Euro teuer bezahlen.
  • Es ist üblich, dass die Kosten und Gebühren, die mit der Rufnummernmitnahme einhergehen, von deinem Prepaid-Guthaben abgezogen werden. Kümmere dich deshalb unbedingt darum, dass deine Karte gedeckt ist. Ist dies nicht der Fall kann die Portierung nicht durchgeführt und eventuelle Fristen überschritten werden.
Bei der Prepaid Rufnummernmitnahme kann dein bestehendes Guthaben in der Regel nicht übertragen werden. Informiere dich gegebenenfalls beim Kundenservice über eine mögliche Auszahlung des Restguthabens.

Prepaid Rufnummer zu einem anderen Anbieter mitnehmen

Natürlich unterscheidet sich der Rufnummernmitnahme-Prozess je nach Anbieter.

Grundsätzlich musst du immer deinen alten und deinen neuen Anbieter darüber informieren, dass du deine Rufnummer mitnehmen beziehungsweise mitbringen möchtest. Das geht oftmals online, über den Kundenservice oder auch in einer Anbieterfiliale.

Die frühzeitige Information ist vor allem deshalb wichtig, weil der alte Anbieter gegebenenfalls die oben erwähnte Verzichtserklärung benötigt. Je nach Anbieter musst du außerdem Guthaben in Höhe der anfallenden Gebühren auf deine Karte laden.

Gegebenenfalls kannst du deinen neuen Anbieter direkt bei der Bestellung deiner neuen SIM-Karte mit der Rufnummernmitnahme beauftragen. Liegen schließlich alle verlangten Informationen und Unterlagen korrekt vor, machen alter und neuer Anbieter einen Termin zur Rufnummernportierung aus. Du wirst dann informiert und deine Nummer übertragen.

Apropos Gebühren: In unserem Artikel „Rufnummernmitnahme muss nicht kompliziert sein!“ haben wir dir eine Kostenübersicht für verschiedene Anbieter zusammengestellt.

So funktioniert die Rufnummernmitnahme bei…

1&1
Aldi Talk
Congstar
DeutschlandSIM
Fonic
O2
Telekom
Vodafone

Besonderheiten bei der Prepaid Rufnummernmitnahme Bevor du deine Prepaid Rufnummernmitnahme in Angriff nimmst, solltest du einiges wissen. Worauf du dabei besonders achten solltest, erfährst du hier. Artikelbewertungen: 1 5.0 / 5 1